Arbeit und Glück

 

Falls Sie, liebe Posting-Leser, mal Lust haben, Großvolumiges zu lesen, das zu Schulterzerrungen führen kann:

Die ZEIT widmet sich diese Woche dem Thema Arbeit und Glück. Für manche von uns schon eine Unterstellung an sich… In episch-akademischer Breite werden Fälle von „glücklichen Menschen“ vorgestellt, die ohnehin im Olymp der Selbstbestimmung leben.

An profanere Arbeitsverhältnisse, die viel Anpassung erfordern, traut man sich nur, wenn es um „den falschen Beruf“ (S. 23) geht. Allerdings wird auch da vieles vereinfacht und wolkig umschrieben – was es heißt, sich den Lebensunterhalt verdienen zu müssen, klingt nur am Schluss kurz durch, als die designbegabte Bankerin beschließt, im Job „vorerst“ zu bleiben.

Und auf die Idee, über Arbeit und Zufriedenheit zu schreiben, kommt eh keiner….

Der Job, der mich glücklich macht

„Ich hätte gern einen Job, der mich glücklich macht“ – so drücken es viele meiner Klienten aus, wonach sie suchen.

Eine große britische Organisation für berufliche Weiterbildung untersucht regelmäßig, welche Jobs am meisten geeignet sind, Menschen glücklich zu machen und warum. Das Ergebnis, der „Careers-Happiness-Index 2012“, ist hier  zu sehen.

Am wenigsten glücklich sind demnach Banker und IT-Fachkräfte. Am glücklichsten – Floristen.

Wer hätte das gedacht?

Allerdings ist Glück eine sehr persönliche und auch zeitlich begrenzte Sache, was leicht vergessen wird. Zufriedenheit zu erreichen ist möglicherweise das erfolgversprechendere Projekt…