Über Perspektiven

Perspektive, von lat. „perspicere“, hindurchsehen, deutlich erkennen, s.a. perspektivische Lebensführung

Worauf ist Perspective Coaching spezialisiert?

Karriere und Lebensberatung

Beruflicher Erfolg und Privatleben gehören zusammen. Ihre beruflichen Ziele sollten zu Ihren Lebenszielen passen. Doch die tägliche Tretmühle verlangt, daß wir ohne großes Nachdenken funktionieren. Deshalb lohnt es sich, gelegentlich der Mühle Grenzen zu setzen und über die eigenen Perspektiven nachzudenken. Im einzelnen heißt das:

Perspektiven erkennen

Manche meiner Klienten sind unentschlossen, in welche Richtung sie sich beruflich entwicklen möchten. Sie wollen ausloten, ob sie sich selbständig machen oder weiter im Angestelltenverhältnis arbeiten möchten. Sie möchten ihre Stärken und Schwächen klarer sehen und eine Karriereentscheidung darauf abstimmen. Manche haben ein interessantes Jobangebot, das mit familiären Interessen konfligiert. Oder sie haben beruflich zuviel Stress und sehnen sich nach dem, was man neudeutsch work-life balance nennt. Oder sie erleben eine momentane Umbruchssituation und wollen herausfinden, wie es weiter gehen kann.

Perspektiven umsetzen

Manche meiner Klienten haben schon ihre eigene Perspektive vor Augen, wünschen sich aber eine individuelle Begleitung auf dem Weg dorthin. Wir finden heraus, wo sie im Moment stehen, wie Sie Ihre Ziele erreichen können, und planen die weiteren Zwischenziele.

Perspektiven sind das Ziel

Welcher Job ist richtig für mich?

Leider erlebe ich es in der Beratung immer wieder, dass Jobeinsteiger mit einem Seufzer sagen: „Ich hab damals einfach die falsche Wahl getroffen… jetzt bin ich in einem Job gelandet, der gar nicht zu mir passt.“

Damals, das war beim Schulabschluss, als Eltern, Freunde und Bekannte in irgendeiner Form mitmischten bei der Berufswahl – und sei es nur als abschreckendes Beispiel.

Zwei wichtige Tipps für die Berufswahl gibt es: 1. Hören Sie auf Ihren Bauch – der sagt Ihnen, was längerfristig tragfähig ist in Ihrem Leben. 2. Informieren Sie sich gründlich!

Für letzteres gibt es viele Anlaufstellen im Netz, unter anderem diese. www.studienwahl.de. Hier werden Fragen rund um die Studien-und Berufswahl mit monatlichen Schwerpunktthemen gebündelt dargestellt.

Probezeit: Im neuen Job alles richtig machen?

 

Gratulation – Sie haben ihn, den neuen Job! Eine spannende und mitunter anstrengende Bewerbungszeit liegt hinter Ihnen… was Sie nun erwartet, nennt sich Probezeit.

Die ersten Tage und Wochen vergehen schnell, Sie wollen sich beweisen.  Das Bestreben, „alles richtig zu machen“, ist verständlich, kann aber, wenn Sie dabei zu „selbstlos“ werden, in die falsche Richtung laufen: Die neue Arbeit soll sich auch Ihnen gegenüber bewähren.

Es kommt also darauf an, zwei Perspektiven im Auge zu behalten: Die Ihrer Beurteiler und Ihre eigene.  Dazu können Sie schon vor Ihrem Einstieg festhalten, was für Sie einen guten Arbeitsplatz ausmacht. Am besten, Sie machen sich eine Hitliste mit verhandelbaren und Muss-Kriterien:  Wie sollten Ihre Kollegen und Vorgesetzten sein? Wie das Gehalt und die sonstigen Rahmenbedingungen? Wie Ihre Entwicklungsmöglichkeiten? Welche langfristigen Karrierziele verbinden Sie mit diesem Job?

Achten Sie darauf, dass Sie die Leistung bringen, die man dauerhaft von Ihnen erwarten darf: Nicht zuviel und nicht zu wenig. Knüpfen Sie Kontakte seitwärts und nach oben, finden Sie heraus, welche Netzwerke für Ihr Vorwärtskommen wichtig sind. Verhandeln Sie möglichst schon vor Ihrem Arbeitsbeginn, wann und nach welchen Kriterien Sie beurteilt werden. Dosieren Sie Informationen über sich vorsichtig: Auf den richtigen Mix zwischen „Erfolge sichtbar machen“ und „Blenden“ kommt es an. Und im Übrigen: Hören Sie auf Ihren Bauch – was er ihnen signalisiert, wird „richtig“ sein.

Selbstständig, das Gegenteil von Unselbstständig!

Es gibt wohl kein anderes Land, das der Selbstständigkeit so skeptisch gegenüber steht wie Deutschland. Im europäischen Vergleich gehören wir zu den Schlusslichtern, was die Bereitschaft angeht, zu gründen oder Solounternehmer zu werden. Vor der Selbstständigkeit wird überwiegend gewarnt: Ein Drittel der  Selbstständigen geben nach zwei bis drei Jahren auf, heißt es. Dass dies bedeutet, dass zwei Drittel erfolgreich am Markt bleiben, hört man nicht.

Ich hatte gerade eine Solounternehmerin in der Beratung – es ging ihr um Zeitmanagement, denn der Laden brummt, wie sie sagt. Sie kennt den Vergleich mit dem Angestelltendasein und ihr Fazit lautet: Endlich selbstständig – nie wieder angestellt!

Den „blöden Spruch“ mit „ständig selbst“ wehrt sie ab: Sie genießt es, ihre Zeitplanung und ihre Prozesse selbst gestalten zu können. Das „Selbst“ sieht sie als hohen Wert, für den ihrer Meinung nach die meisten nicht taugen, weil sie „unselbstständig“ sind.

Hinzu kommt, dass viele Menschen viel darüber meinen, aber wenig darüber wissen.  Wenn Sie das Ziel haben, sich selbstständig zu machen, ist es wichtig, sich gut vorzubereiten und zu informieren, hier zum Beispiel. Dann sagen Sie vielleicht auch in ein paar Jahren: Endlich selbstständig!