Jobwechsel – heute, morgen oder gar nicht?

Es knirscht im Getriebe – der Job läuft nicht mehr rund. Seit der Umstrukturierung sind neue Vorgesetzte oder andere Kollegen da, die Aufgaben sind anspruchsvoller geworden, aber das Gehalt ist gleich geblieben. So oder ähnlich erleben das viele Angestellte in D – je nach Statistik sind bis zu 60 oder 70 Prozent der Befragten unzufrieden mit ihrem Job. Den Jobwechsel wagen sie allerdings meist erst nach längerem Zögern. Spätestens, wenn das Aufstehen morgens zur Qual wird, sollte man sich fragen, wie lange das so noch gehen soll.

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Karrierecheck: Wo bin ich grad, wo will ich hin?

Machen und Tun, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche – das ist für die Meisten von uns Programm. Die allgemeine Machseligkeit führt dazu, dass die Lemmingmasse meint, Nachdenken sei irgendwie uncool. Man macht halt immer weiter, beobachtet sich dabei irgendwie, kurz vor dem Eischlafen vielleicht, und denkt, so kann’s nicht weiter gehen.
„Wenn ich nur erst mal das und das hinter mir hab, dann gönne ich mir die Ruhepause zum Überlegen,“ sagt man sich. Und am nächsten Tag geht’s weiter wie bisher.
Die inneren Fragen „wo bin ich grad und wo will ich hin“ machen aber auch keine Pause. Sie werden immer lauter, verstummen werden sie nicht. Dabei braucht es gar nicht sooo viel Zeit, um mal eine Zwischenbilanz zu ziehen. Man kann das auch in kleinen Häppchen tun, mit einem neutralen Gesprächspartner…und jetzt, wo die Tage dunkler werden, ist sicher guter Moment dafür.

Kernfragen:
Ist, was ich tagtäglich tue, sinnvoll?
Welche Rollen in meinem Leben fülle ich mit Überzeugung, welche würde ich lieber loswerden?
Weiß ich, was Muße ist?
Wie gehe ich mit meiner Lebenszeit um – oder geht sie mit mir um?
Wenn ich meiner momentanen Lebensphase einen Buchtitel geben würde, wie hieße der?
Welche Ziele habe ich, privat und in der Karriere?
Wie viel von meinem Leben gehört mir, wie viel davon anderen?