Die Frau, die Wirtschaft und Deutschland

 

Irgendetwas war anders. Bloß was? War etwa Muttertag?  Oder Blumen-Konsum-Tag? – Verzeihung, Valentine’s Day? Nee, falsches Datum.  Mir fiel jedenfalls die Frauenlastigkeit in einem spätabendlichen Kulturmagazin auf. Da plötzlich kapierte ich, das war’s: Der achte März, WELTFRAUENTAG!

Wie konnte der nur so spurlos an mir vorübergehen? Ich bin aufgestanden, habe gelebt und gearbeitet, ohne dieses meiner Art geltende Achtsamkeits-Datum zu bemerken. Ein Tag wie jeder andere, wären der aspekte-Moderatorin nicht die Bälger um die Beine gekrabbelt ..

Ach ja. Wäre es nicht wunderbar, wenn wir mal Claus Kleber oder Tom Buhrow mit Kleinkind-umflorten Beinen zu sehen bekämen?

Dann bräuchte vermutlich auch keiner mehr einen „Weltfrauentag“ auszurufen…

Übrigens, laut einer vom WEF erstellten weltweiten Rangliste ist Deutschland im letzten Jahr in Bezug auf die Verringerung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Wirtschaft von Platz 11 auf Platz 13 gefallen.

P.S.  eine Woche später: Demnächst – am 21. März – ist „Equal Pay Day“ – ein möglicherweise wichtigeres Datum für messbare Gleichstellung von Frauen. Mehr „Messbares“  im sogenannten 2. Atlas zur Gleichstellung von Männern und Frauen.

Auch interessant für Frauen, die Familienernährerinnen sind, ein vom Bundesfamilienministerium und DGB gemeinsam finanziertes Projekt.