Weihnachtszeit: Privates und Beruf im Einklang?

Manche meinen, ein Coach habe sich ums Berufliche zu kümmern und sonst um nichts. Das mag bei vielen Coaches so sein, bei mir nicht. Ich will den ganzen Menschen sehen, auch seine private Seite und wie die reagiert, wenn der Klient eine berufliche Veränderung einleitet. Zieht die Familie, zieht die Beziehung mit? Oder gibt es da Widerstand, der zum Aufgabenpaket für den Klienten hinzu kommt? Privates und Beruf im Einklang, das ist besonders zur Weihnachtszeit, wenn man endlich mal wieder zum Durchatmen und Nachdenken kommt, ein Anliegen, wie ich von einer Klientin erfahre.

Weihnachtszeit: Privates und Beruf im Einklang? weiterlesen

Schlechte Nachrichten zu Weihnachten – was tun?

Es ist wieder die Zeit der guten Wünsche – man ist damit beschäftigt, niemanden zu vergessen und alle zu bedenken. Das Leben soll gut sein, für diese drei Festtage zumindest. Ruhe soll sein, Frieden und Glück.

Nur dass sich das Leben nicht immer daran hält. Gerade hat ein Klient „kurzfristig“ um einen Termin gebeten, er habe schlechte Nachrichten erhalten, es ginge um seinen Arbeitsplatz. So ganz „aus dem Blauen“ kam das nicht, schon seit einem halben Jahr ist „das neue Management“ drin, und „Change“ ist angekündigt. Aber trotzdem, so eine Nachricht, jetzt?

Mein Klient ist nicht alleine. Veränderungen gehen weiter, egal, welche Feiertage die Menschheit ausruft. Viele Angestellte werden die eigentlich „harmonisch“ geplanten Feiertage als wenig willkommene Zeit der Unsicherheit und als Zwangspause erleben. Hinzu kommt, dass gerade der Wunsch nach Harmonie genau das Gegenteil hervorbringen kann: Zoff und Streitereien unterm Baum, im Nachgang jedes Mal Hochbetrieb für Therapeuten und Scheidungsanwälte.

Dabei könnte es so einfach sein: Übersteigerte Ansprüche an diese drei Tage loslassen, und tun, was gut ist für eine/n und die Lieben. Eigene Grenzen erkennen und sich an sie halten. Das Beste draus machen. Es ist wie beim Schlafen gehen: Sie können die ganze Nacht Probleme wälzen oder sich sagen, ich schlafe lieber gut, dann meistere ich sie morgen besser. Denn morgen sind sie bestimmt auch noch da.

In diesem Sinne: Schöne Weihnachten und kommen Sie mit viel Schwung ins Neue Jahr!

Gute Wünsche an alle

Es ist wieder Hochzeit fürs Wünschen. Alle im Bekanntenkreis müssen mit guten Wünschen bedacht werden, als wenn die Welt enden würde. Ach ja, der Weltuntergang: Der ist ja, so sagt das neuzeitliche Orakel (Internet), am Freitag. Was haben Sie da so vor? Ich werde mich mit englischen Crisps, meinem Mann und einem Bier vor die Glotze setzen und „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ von DVD gucken, da kommen ja dann die Vogons und retten einen.

Falls Sie ein tiefergehendes Interesse an diesem Ereignis haben, empfehle ich Ihnen, mal im Fachbereich Soziologie der Uni Koblenz vorbei zu schauen, da finden Sie unter anderem diesen beeindruckenden Satz:

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes wird untersucht, wie in diesem Amalgam eine Chance entsteht, die Aufmerksamkeit einer allgemeinen Öffentlichkeit auf periphere Wissensgebiete zu lenken, indem etwa die Theorien der „morphogenetischen Felder“ (Rupert Sheldrake), der „instrumentellen Transkommunikation“ (Ernst Senkowski) oder der bio-physischen Bedeutung elektromagnetischer Felder (Dieter Broers) in ihrem innovativen Potential ausgelotet und gegebenenfalls als Wissenskulturen allgemein anerkannt werden.

Alles klar?

Ich wünsche Ihnen, daß Sie die Wunschtirade gut überstehen und Ihre Vorsätze im neuen Jahr umsetzen können – mit oder ohne „morphogenetischen“ Schnickschnack.