Berufliche Entscheidung- was soll ich tun?

Bei vielen Coachings geht es um das Für und Wider einer beruflichen Entscheidung. Wer sich für etwas entscheidet, entscheidet zugleich gegen etliches andere. Da liegt die Schwierigkeit. Es ist ja so schön, noch ein paar Bälle in der Luft zu haben. Man möchte doch Auswahl haben beim Entscheiden. Und in manchen Fällen führt das dazu, dass man lieber gar nicht entscheidet, oder das Entscheiden aufschiebt, bis sich „irgendetwas“ geändert hat. Da macht man auch nichts falsch… oder?

Alltagsentscheidungen sind unser täglich Brot, sie fallen leicht, wir denken gar nicht mehr lang darüber nach. Aber eine Entscheidung für oder gegen einen Job, den beruflichen Umstieg oder ähnliches sprengt den Rahmen unserer Entscheidungsroutinen.

Eine solche Entscheidung schüttelt man nicht unbedingt aus dem Ärmel, es sei denn, man hat schon lange auf sie hingearbeitet. Wer kontinuierlich eine bestimmte Position angestrebt hat, wird sie ohne langes Zögern annehmen, wenn das Angebot da ist. Von diesen Menschen heißt es dann, sie wissen, was sie wollen – sie sind auf die Entscheidungssituation vorbereitet.

Manche Entscheidungen brauchen einfach Zeit und vielleicht einen Sparringpartner, der neutral , strukturiert und aus unterschiedlichen Perspektiven mit auslotet, worum es geht. In dieser Phase der Abwägung dürfen wir ruhig auch mal nicht wissen, was wir wollen. Nehmen wir uns die Zeit, es herauszufinden.

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