Downshifting erst recht in der Krise, meint die Haufe-Akademie

Die gefühlte Krise ist in Deutschland schlimmer als die gemessene, soviel ist klar. Aber jetzt gibt es zu einer Frage, die viele in diesem Zusammenhang bewegt, endlich auch Messbares: Die Frage lautet, „Darf man in der Krise überhaupt noch Downshiften oder an work-life-balance denken?“

Das alte Bild, dass man in Krisenzeiten „die Ärmel aufkrempeln“ müsse und  anzupacken habe, hält sich hartnäckig in den Hinterköpfen. Das kann es ja auch gern –  denn Downshiften heisst nicht Aussteigen.

Gemeinsam mit der Uni Detmold hat die Haufe Akademie 92 Führungskräfte zum Thema work-life-balance in Krisenzeiten befragt. Einige der Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Aber um es kurz zu machen, das Fazit lautet „jetzt erst recht“. Und darüber bin ich froh. Denn gerade, wenn  Angst den Menschen in den Knopflöchern steckt, tendieren sie dazu, ohne Nachzudenken zu  „funktionieren“  und sich selbst zu vernachlässigen. Die Folge davon ist auch messbar: Burnout und Herzkrankheiten, wie eine Langzeitstudie mit Namen „Whitehall II“ bestätigt. Also: Achten Sie auf sich, seien Sie sich selbst ein guter Coach!