So finden Sie Ihren „Traumjob“

Jaaa, es gibt ihn, den Traumjob, den Traumurlaub, den Traummann, die Traumfrau, das Traumhaus… in unseren Träumen!

Ehrlich gesagt, so träume ich nie. Der Verdacht beschleicht mich, dass dieses „Traum-Konstrukt“ ein Produkt jener Imaginations-Fabriken ist, die sich Medien nennen. Bestimmt gibt es Fachbücher mit dem Titel „So finden Sie Ihren Traumjob“ oder wechselweise „…Ihren Traumpartner“. Allerdings  scheint dabei eins vergessen zu werden: Ein Traum ist eben ein Traum. Danach wacht man auf und findet etwas ganz anderes vor.

Sollen Menschen nicht träumen dürfen? Klar sollen sie das. Nur, wenn es um ihre Lebens-, und Karriereziele geht, wäre es vielleicht angebrachter, die Vorstellungskraft etwas pragmatischer zu lenken…

Nämlich zu „erreichbaren Karrierezielen“. Den Weg zu erreichbaren Zielen kann man dann gut planen und in überschaubaren Zwischenzielen durchführen. Damit aus der Vorstellung Wirklichkeit wird und kein Traum zerplatzt….

Probezeit: Im neuen Job alles richtig machen?

 

Gratulation – Sie haben ihn, den neuen Job! Eine spannende und mitunter anstrengende Bewerbungszeit liegt hinter Ihnen… was Sie nun erwartet, nennt sich Probezeit.

Die ersten Tage und Wochen vergehen schnell, Sie wollen sich beweisen.  Das Bestreben, „alles richtig zu machen“, ist verständlich, kann aber, wenn Sie dabei zu „selbstlos“ werden, in die falsche Richtung laufen: Die neue Arbeit soll sich auch Ihnen gegenüber bewähren.

Es kommt also darauf an, zwei Perspektiven im Auge zu behalten: Die Ihrer Beurteiler und Ihre eigene.  Dazu können Sie schon vor Ihrem Einstieg festhalten, was für Sie einen guten Arbeitsplatz ausmacht. Am besten, Sie machen sich eine Hitliste mit verhandelbaren und Muss-Kriterien:  Wie sollten Ihre Kollegen und Vorgesetzten sein? Wie das Gehalt und die sonstigen Rahmenbedingungen? Wie Ihre Entwicklungsmöglichkeiten? Welche langfristigen Karrierziele verbinden Sie mit diesem Job?

Achten Sie darauf, dass Sie die Leistung bringen, die man dauerhaft von Ihnen erwarten darf: Nicht zuviel und nicht zu wenig. Knüpfen Sie Kontakte seitwärts und nach oben, finden Sie heraus, welche Netzwerke für Ihr Vorwärtskommen wichtig sind. Verhandeln Sie möglichst schon vor Ihrem Arbeitsbeginn, wann und nach welchen Kriterien Sie beurteilt werden. Dosieren Sie Informationen über sich vorsichtig: Auf den richtigen Mix zwischen „Erfolge sichtbar machen“ und „Blenden“ kommt es an. Und im Übrigen: Hören Sie auf Ihren Bauch – was er ihnen signalisiert, wird „richtig“ sein.