Klientenstimmen

Die folgenden Feedbacks sind Original-Texte meiner Klienten, die ich anonymisiert habe und mit Ihrer freundlichen Genehmigung hier veröffentliche.

Hilmar M., 43 Jahre, IT-Branche, gab mir die folgende mindmap als Feedback für mein Coaching:

mindmap

Feedback Karriereberatung

Liebe Frau Sponagel,

ich wollte mich nach nun gut 3 Monaten neuer Beschäftigung bei Ihnen melden. Ich hoffe Sie erinnern sich noch an mich, ich war die „Kandidatin“, die auf Suche nach einer Herausforderung war, nachdem mir eine Kündigung ausgesprochen wurde. Ich war recht kurz bei Ihnen zu sehr ergiebigen Sitzungen und möchte mich heute nach einer kleinen Zwischenbilanz recht herzlich bei Ihnen bedanken. Sie haben mein Bauchgefühl gestärkt und ich fühle mich derzeit angekommen und wünsche mir auch, dass es künftig so bleibt. Gerne möchte ich Sie aber nochmals für Gespräche nutzen, um langfristig auch als Führungskraft in neuer Position zu bestehen. Ich danke Ihnen ganz herzlich für die Reflexion und tolle Zusammenarbeit.

(A.K., 38 Jahre, Personalerin)

Liebe Frau Dr. Sponagel,

Dank Ihrer Hilfe und der eines externen Fürsprechers hat sich meine Position in der Firma wirklich nachhaltig verbessert. Das Kämpfen hat sich gelohnt – ich sitze jetzt fest im Sattel der Unternehmensleitung. Ich kann Ihnen nur wünschen, dass alle Ihre Klienten nach Ihrer Beratung wieder so in die Erfolgs- bzw. Zufriedenheits-Spur geraten, wie es bei mir gelungen ist.

(Michael L., 50 Jahre, Geschäftsführer)

Hallo Frau Sponagel,

ganz bewusst antworte ich Ihnen von dieser Arbeits-Adresse aus, denn das Coaching bei Ihnen im letzten Winter hat mich damals aus der Rolle der Leidenden in eine aktive Lage versetzt, die letztendlich zur Kündigung meiner damaligen Stelle und erfolgreicher Neubewerbung geführt hat.

Nach dem Coaching hatte ich ja alle Konfliktfelder in 3 (!) Gesprächen mit meinen Vorgesetzten ausführlich diskutiert, was diese (nach gemeinsamer Vorabstimmung) eigentlich nur dazu nutzten, mir noch einmal meine eng gesteckten Grenzen aufzuzeigen. Diese schonungslose Aussprache, die ohne das Coaching nicht stattgefunden hätte, war jedoch dringend nötig, denn danach stand für mich ganz klar die Kündigung fest.

(…) Betriebsklima, Arbeitsumfang/inhalte und eigenverantwortliches Arbeiten sind jetzt weit besser. (…)

In jedem Fall waren 2 Elemente im Coaching für mich wesentlich:

  • Bezüglich der alten Arbeitsstelle die grundlegende Frage „WILL ich diese Situation überhaupt?“ Und nicht wie bis dato eher leistungsdenkend „KANN ich diese Situation bewältigen?“, da mir ja immer vermittelt wurde, ich müsste dort einen Dauerkampf absolvieren, der mir nur meine eigene Unfähigkeit signalisiert, wenn ich ihn nicht gewinne. Um die Ungleichheit und Systematik in diesem Kampf zu erkennen, dafür war auch Ihre Buchempfehlung „Bürospiele“ gut!)
  • Die Ermunterung, das offene Gespräch zu suchen und Ihre nützlichen Regeln dafür.

In diesem Sinne bedanke ich mich noch mal

(Anne S.,  ca. 30 Jahre, Umweltspezialistin)

Eine neue Stelle? Mit 48 Jahren? In diesen Zeiten? Es geht! Nicht einfach so, aber durch die gründliche Analyse der eigenen Situation, meiner Ziele und des Arbeitsmarktes mithilfe der Karriereberatung war es machbar. Viele gute praktische Tipps, ungewohnte Sichtweisen, emotionale Unterstützung beim Beratungs-Prozess, die eigenen Stärken und Schwächen anzusehen und manches auszugleichen, Durcharbeiten schwieriger beruflicher Erfahrungen, Erkennen leichterer Wege, Suchen einer Balance zwischen Arbeiten und Leben – das alles führte nach kurzer Zeit zu vielen „Aha-Erlebnissen“ und dem hilfreichen Gefühl, dass mir jemand den Rücken stärkt. Vielen Dank!

(Beate H., 48 Jahre, Systemanalytikerin, zu meiner Karriereberatung)

 

Als ich merkte, dass meine „Ich-AG“ zur Sackgasse wird, habe ich Beratung gesucht. Mir schwammen buchstäblich die Felle weg – finanziell, aber auch meine Motivation war am Boden, meine Zeitverwaltung war ziemlich uferlos geworden. In der Beratung bekam alles auf einmal wieder Struktur: Es gab einen festen Kurs mit Zwischenzielen, die ich mir so allein nicht gesteckt hätte. Am Ende die grosse Überraschung: Ich habe wieder eine Festanstellung. Beim Gehalt musste ich gegenüber meiner früheren Position Abstriche machen, aber das nehme ich in Kauf: Die Arbeit entspricht mir und ich stehe jeden Morgen gern auf.

(Mathias M., 46 J., Bankkaufmann, zu meiner Karriereberatung)

Feedback Coaching

… dass mir das Coaching mit Wiebke Sponagel viele neue Erkenntnisse mit auf den Weg gegeben hat. Ich werde heute noch häufig von Freunden und Verwandten angesprochen, wie denn so ein Coaching abläuft. Die häufigste Frage lautet dann: „Und was hat Dir das alles gebracht?“ Ich antworte dann, dass es in meinem Fall zu einem sehr scharf umrissenen und klaren Bild von mir selbst und meiner Umgebung (Mitmenschen 😉 ) geführt hat. Außerdem hat es mir Werkzeuge an die Hand gegeben, die mir helfen, in verschiedenen Situationen (Belastungen, Freundschaften, familiäre Beziehungen …) Lösungen und Wege zu finden, die für mich und meinen Seelenfrieden gut sind. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass ich heute viele Menschen aufgrund ihrer Worte anders einschätze, als ich das vorher gekonnt hätte.

(Daniel F., Marketing-Manager (Europe) aus der Automobil-Industrie, 40 Jahre)

Als sich mein Arbeitgeber innerhalb kurzer Zeit in einem zweiten Fusionsprozess befand, obwohl der unmittelbar voran gegangene Unternehmenskauf noch nicht verarbeitet war, kam ich zu  Wiebke Sponagel bzw. Perspective Coaching.

Die Zielsetzung der Beratung war die Suche nach einem Berufsfernziel und dem Weg dorthin, aber auch die Analyse meiner aktuellen beruflichen Situation.

Die Fragen waren:

Bleiben oder gehen? Wo sehe ich Perspektiven? Fühle ich mich an die Firma gebunden? Wodurch? Wie verhalte ich mich in der unternehmenspolitisch angespannten Stimmung im Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen? Welche mittelfristige berufliche Lebensplanung sehe ich für mich? Spielt die Familienplanung eine Rolle? Wie stärke ich meine Durchsetzungsfähigkeit? Wodurch kann ich meine Work-Life-Balance verbessern? Wo sind meine Kraftquellen?

Ergebnisse des Coachings:

Die Beantwortung der aufgeführten Fragen hat mir eine bessere Vorstellung und Orientierung für meinen beruflichen und privaten Weg vermittelt.

Eine differenziertere Wahrnehmung des eigenen Verhaltens und des Verhaltens von Kollegen und Vorgesetzten vor dem unternehmenspolitischen Hintergrund hat sich eingestellt. In der Frage nach den Berufsfernzielen bin ich ein Stück vorangekommen: die Fortsetzung der eingeschlagenen Richtung, in Kombination mit einer berufsbegleitenden Fortbildung.

Nach einer Massenentlassung mit Sozialplan habe ich einen neuen Arbeitgeber gefunden und wurde in ein neues berufliches Umfeld aufgenommen.

Als Folge des Coachingprozesses habe ich meine Kommunikationsfähigkeiten verbessert und mich mehr als früher dem Netzwerken gewidmet. Ein kreatives Hobby und andere Kraftquellen habe ich wieder neu entdeckt. Zu einigen Ex-Kollegen und Kolleginnen besteht wieder ein lockerer Kontakt.

Fazit:

In einer beruflich schwierigen Situation war es äußerst hilfreich, eine Betrachtung durch unabhängige Dritte zuzulassen. Diese entlastete mein persönliches Umfeld und vermittelte mir eine distanziertere und strukturiertere Sicht auf die aktuelle Situation. Wiebke Sponagel setzt auf Methoden zur Reflektion von Situationen und Personen, zur Erforschung des eigenen beruflichen und privaten Hintergrundes und Umfelds. Die Erkenntnisse des Coachings waren wirksam bei der Integration in die neue berufliche Umgebung.

(Susanne S., Dipl. Kauffrau in weltweitem Energiekonzern, 36 Jahre)

Mit über vierzig nochmal durchstarten

 

In den Staaten ist es ganz normal, dass man sich mitten im Leben noch mal neu erfindet, eine neue Karriere startet. Hier nicht. Wir Deutsche glauben immer noch an die gradlinige Karriere und andererseits an den  Karriereknick.

 Was wäre, wenn wir diesen Glauben einfach mal ad acta legen würden?

Plötzlich wären wir beweglich. Wir könnten neue berufliche Perspektiven entdecken und einschlagen. Der Haken daran:  Wir müssten diese Wendung im Leben womöglich anderen, die diesem Glauben vermeintlich noch anhängen, erklären.

Und, weiter?? Da kann ich mir Schlimmeres vorstellen….zum Beispiel, auf einem Posten versauern, der einem keine Befriedigung mehr gibt…

Gemeinsam einsam: Fernbeziehungen für den Job

„Die Zeit hier geht mit Arbeit drauf“, sagt mein Klient. Unter der Woche sei ohnehin niemand da, der auf ihn warte: „Meine Frau arbeitet in Brüssel – wenn wir Glück haben, sehen wir uns zweimal im Monat. Schon seit sechs Jahren geht das so…“

Anfangs, meint er, habe das noch etwas reizvolles, nomadenhaft-romantisches gehabt: Man hob sich ab von der Tristesse der Häuslebauer, jedes Treffen war ein Date, man sehnte sich, freute sich, weinte beim Abschied.

Eine einzige Gefühls-Berg-und-Talfahrt, wieder und wieder, dazu der anspruchsvolle Job, das Reisen, die doppelte Haushaltsführung – inzwischen sei das nur noch anstrengend.

„Beide sind wir wochentags zu Einzelkämpfern geworden, unsere Freunde kommen zu kurz und haben inzwischen auch keine Zeit mehr…“

Ob dieser Job das wirklich wert sei, fragt sich mein Klient. Ich glaube, die Antwort kennt er schon….

Jobwechsel jetzt – und lauter dumme Ratschläge dazu

Momentan herrscht prima Klima für den Jobwechsel. Die Arbeitslosigkeit ist auf einem nie gekannten Tief angelangt und endlich werden die sonst so sesshaften Deutschen zu Nomaden. Eine Entwicklung, über die man sich wundert bei karriere.de :  Laut einer Umfrage des Global Workforce Index wiederum planen sogar mehr als zwei Drittel der Deutschen deshalb einen völligen Neustart: raus aus dem bisherigen Beruf, alles auf Null setzen und etwas ganz anderes machen, heißt  es da.

Völlig verdutzt fragt der Autor weiter, „nur, warum?“

Für mich als Karriereberaterin und Coach kommt dieser „plötzliche Wechselwille“ alles andere als überraschend. Lange genug habe ich durch die Augen meiner Klienten hinter die Kulissen unsrer Arbeitskultur geblickt, in Abgründe, sage ich Ihnen!

Scherz beiseite. Natürlich kommen nur diejenigen zu mir, die Grund zur Klage haben… Aber wer sich mit den hiesigen Arbeitsbedingungen einigermaßen gründlich befasst, muss einfach zu dem Schluss kommen, dass da eine deutliche Schieflage zwischen Personaldecke und Arbeitslast entstanden ist.

Der Schluss des Karriere.de-Autors lautet anders: Frust sei ein schlechter Ratgeber, schreibt er, und Flucht nie eine kluge Lösung. Im Volksweisheiten-Ton geht’s weiter, man solle sich gründlich fragen, ob das Gras nebenan wirklich grüner sei etc…

Sapperlot nochmal. Hat der Mann Provision von deutschen Arbeitgebern bekommen, die jetzt einen rapiden Wissensverlust befürchten? Frust ist ein nämlich ausgezeichneter Indikator dafür, dass etwas nicht stimmt. Wer ihn monate-, und jahrelang „runterschluckt“, wird daran ersticken. Und weiter: Flucht ist ein über Jahrtausende im Stammhirn verankertes, bewährtes Verhalten, um uns Keulenschwingern den Hintern zu retten, wenn die Mammutherde doch zu groß ist, und die andere Option – Angriff – nicht fruchtet.

In anderen Worten: Trauen Sie sich zu flüchten, um sich selbst zu retten! Wenn Sie außer dem Stammhirn auch noch das Großhirn dazu schalten und bessere Konditionen raushandeln, um so besser…!

Selbstmarketing: Von Arbeitsbienen und Schaumschlägern

So eine Biene könnte ja eigentlich prima Schaum schlagen, mit ihrem flotten Flügelantrieb. Aber die gemeine Arbeitsbiene, egal ob männlich oder weiblich, ist da zurückhaltend. Auf ihre Erfolge und Leistungen weist sie keinen hin. Emsig fliegt sie von Blüte zu Blüte und macht ihren Job, stets in dem Glauben, gute Arbeit spreche für sich.

Ganz anders der Schaumschläger: Charmant und wendig nutzt er Gelegenheiten, wenn sie sich bieten, gibt ungeniert fremde Ideen und Ergebnisse als seine aus und bekommt dafür auch noch Anerkennung. „Bescheidenheit ist ne Zier, doch besser lebt sich’s ohne ihr“, lautet sein Motto, auch wenn er nicht auf den Namen Karl-Theodor hört. Er gibt an und schummelt, was das Zeug hält – das bescheidene Bienchen wendet sich ab mit Grausen.

Ende der Parabel. Zu welcher Spezies gehören Sie, was meinen Sie? Die Moral von der Geschicht soll übrigens keineswegs lauten, Leute, werdet alle Schaumschläger. Denn auch das Blender-Dasein hat seine Schattenseiten. Aber gutes Selbstmarketing hilft durchaus dabei, gelegentlich an die Sahneschüssel zu kommen….

Berufliche Neuorientierung: Wann ist die Zeit reif dafür?

Wir Deutsche sind nicht gerade bekannt dafür, dass wir Hasardeure wären. Wir bauen sichere Autos, sind eher über-, als unterversichert und als Anleger besonders vorsichtig. Wenn es um Entscheidungen wie einen grundlegenden Kurswechsel im Leben geht, warten die meisten sehr lang, bis sie die Sache anpacken. In den USA ist es seit Jahren selbstverständlich, dass man zwei bis drei Karrieren hat im Leben, hier immer noch nicht.

Die Frage, die in jedem Orientierungswilligen lange gärt ist, was gebe ich auf und was bekomme ich dafür. Darauf gibt es, wenn wir ehrlich sind, keine Antwort – das gilt es herauszufinden. Aber ein paar Fragen helfen, zu erkennen, wann die Zeit reif ist für eine Neuorientierung. Hier sind sie:

  • Haben Sie Ihren Berufsweg auf Empfehlung anderer begonnen?
  • Finden Sie inzwischen im Berufsleben oft, dass Sie „im falschen Film“ sind?
  • Bekommen Sie wenig Anerkennung im Beruf?
  • Suchen Sie Anerkennung hauptsächlich über den Beruf?
  • Sind die Verantwortlichkeiten bei Ihrem Job unklar?
  • Sind Sie unter-, oder überfordert?
  • Führt Ihr Job zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen?
  • Sind Sie mit den Prozessen/Entscheidungen in Ihrer Firma unzufrieden?
  • Hätten Sie gern mehr Gestaltungs-, und Einflussmöglichkeiten?
  • Bietet Ihr Arbeitgeber Ihnen keine geeigneten Entwicklungsmöglichkeiten?
  • Haben Sie innerlich gekündigt?
  • Können Sie nachts mitunter nicht „abschalten“?
  • Würden Sie gern mehr selbst gestaltete Zeit haben?
  • Würden Sie gern einen Job haben, der besser zu Ihnen passt?
  • Wollen Sie persönlich wachsen und mehr über sich erfahren?

Wenn Sie zu fast allen dieser Fragen „ja“ sagen, sollten Sie nicht länger zögern und sich auf den Weg machen, neue berufliche Perspektiven für sich zu finden. Es lohnt sich!

Führungskompetenzen: Schlechte Eigenschaften sind förderlich

 

Herr Ehrlich möchte seine neue Führungsaufgabe rundum gut machen. Er hat die besten Vorsätze und stellt sich Führung als etwas überaus redliches, fast ritterliches vor: „Man muss immer eine offene Tür haben,“ sagt er, „man muss den Leuten etwas zutrauen und ehrlich und demokratisch mit ihnen umgehen.“

Die Frage, ob er denn auch lügen könne, wirft ihn sichtlich aus dem Konzept. Dass, wie Politiker es ausdrücken „die Unwahrheit zu sagen“ eine Führungskompetenz sei, mag er sich nicht vorstellen. Und wenn das so wäre, käme er wohl nicht weit: Sein hochroter Kopf würde ihn „Lügen strafen“.

Aber seien wir doch mal ehrlich: Viele Top-Manager haben irgendwelche Skandale oder zumindest schlecht nachweisbare Schummeleien an der Backe, das ist bekannt. Wir brauchen nicht unbedingt eine Studie aus den USA, um zu wissen, dass auch fiese Charakterzüge den Weg nach oben ebnen.

Die Erkenntnis brauchte einen Augenblick, um einzusickern. Aber dann hat Herr Ehrlich sich zu einem Selbsttest bereit erklärt: Er will in harmlosen, unverfänglichen Situationen ausprobieren, ob er vielleicht doch lügen kann. Er will seine Comfort-Zone verlassen und Neuland betreten, ohne rot zu glühen. Seine Karriere wird es ihm danken!