Coaching

Coaching, von engl. „coach“, Kutscher, häufigste Variante: Sport Coach, für die emotionale und fachliche Vorbereitung auf Wettkämpfe; außerdem: Managementberatung, professionelle Unterstützung bei Selbstmanagement und Persönlichkeitsentwicklung

Coaching wie in „Perspective Coaching

  • Geführte Selbstreflexion, um an Problemen, Entscheidungen oder Zielen zu arbeiten
  • Prozessbegleitung
  • Unterstützung beim Entwickeln von individuellen Lösungen, Ergebnis-Verantwortung beim Klienten
  • keine Psychotherapie – zukunftsorientiert
  • Langzeitperspektiven für Ihre Lebensführung

Ein Cartoon über Coaching, vielleicht besser als viele Worte:

Woher weiß ich, ob der Personal Coach für mich der/die Richtige ist?

  • Der Personal Coach übt im Vorgespräch keinen Druck auf Sie aus, einen Beratungsvertrag abzuschließen
  • Der Coach bietet Ihnen einen kurzen individuellen Gesundheitscheck an, um Ihre körperlich-geistige Bereitschaft für das Coaching zu sichern
  • Der Coach beantwortet alle Ihre Fragen und fragt seinerseits nach Ihren persönlichen Erwartungen
  • Der Coach vermittelt nicht den Eindruck, im Besitz allgemeingültiger Wahrheiten zu sein und für jedes Problem der richtige Ansprechpartner zu sein.

Was kostet ein Coaching?

Das hängt von der Art des Coaching-Anliegens ab. Das Honorar wird vorher vereinbart – ich mache Ihnen gern ein individuelles Angebot.

Woher weiß ich, ob Coaching sich für mich eignet?

Coaching-Klienten sind bereit zur Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen und sollten psychisch gesund sein. Sie möchten erfahren, welche Gestaltungkräfte in ihnen ruhen und aktiviert werden können. Sie sind stark interessiert am Blick nach vorn.

Ein Vorgespräch kann die Realisierbarkeit Ihres konkreten Anliegens klären.

  • Der Coach fragt nach dem von Ihnen angestrebten Ziel. Er will wissen, woran Sie schließlich merken können, daß Sie dieses Ziel erreicht haben
  • Der Coach verdeutlicht die Regeln der Zusammenarbeit: Ihre Eigenverantwortlichkeit, Aufrichtigkeit, der Umgang mit Konflikten und Krisen während des Coachings, seine Verschwiegenheit, Bestandteile des
  • Coachingvertrags
  • Der Coach sagt Ihnen, ob er für Ihr Coaching-Anliegen zur Verfügung steht
  • Das Vorgespräch hat Sie inspiriert und zuversichtlich gestimmt.

Gutes Coaching: Wenn es gelingt

 

Neulich auf dem Postamt. Schlangestehen. Wieder einen Schritt vor. Vier Rückenpartien vor mir steht eine gepflegte Dame im bordeaux-roten Kostüm, sie ist gerade am Knick zur Zielgeraden. Sie wirft einen Blick zurück, schaut mich an, lächelt kurz.

Frau M., denke ich, eine frühere Klientin von mir. Coaching ist ein diskretes Geschäft. Wer in der Öffentlichkeit dem Coach begegnet, zeigt das nicht unbedingt.

Plötzlich verlässt sie ihre Position, kommt gerade auf mich zu, hält beide Hände wie jubelnd hoch und raunt mir zu: „Es geht mir gut!!“

Und sofort ist sie wieder an ihrem Platz.

Habe ich nicht den schönsten Beruf der Welt?

Gutes Coaching ist, wenn es gelingt.

Wie erkenne ich gutes Coaching?

„Coaching“ ist in aller Munde, aber was leistet es? Was darf der Klient vom Coach erwarten? Und umgekehrt? Wie sieht ein gelungener Coaching-Prozess aus?

Fragen über Fragen. Eine Studie der Trigon Entwicklungsberatung bringt etwas  Licht ins Dunkel.

Befragt wurden insgesamt 297 Ansprechpartner: Klienten, Personalentwickler und Coaches. Demnach  hat ein optimales Coaching die folgenden Charakteristika:  Ein  professionelles Gespräch, gefolgt von flexiblem Vorgehen und einem ganzheitlichen Bezug. Wichtig ist, dass der Klient das Coaching freiwillig in Anspruch nimmt.  Weitere Qualitätsmerkmale sind kontinuierliche Zielarbeit, eine zeitlich begrenzte Begleitung und der notwendige Mix aus Sach- und Personenaspekten. Coaching per Telefon, Internet oder Mails wurde als weniger optimal angesehen.

Was zeichnet einen guten Coach aus?

Ein guter Coach achtet die Verschwiegenheit und verfügt über ein breites Lebensspektrum und Erfahrungen. Er oder sie ist empathisch, lässt  seinen Kunden Raum  und hält sich zurück, geht  aber strukturiert und geordnet vor.  Gefragt ist die Meta-Perspektive, der Coach soll den Blick von oben liefern können, erst an achter Stelle erwartet man von ihm  Feld- und Fachkenntnis.  Gar nicht gut kommt es an, wenn der Coach indiskret ist oder sich in Geschäfte einmischt.

Welche Inhalte sind nachgefragt für Coachings?

Inhaltlich stehen für 21 Prozent der Befragten Zielfindung, Karriere, Selbstwert, und berufliche-persönliche Entwicklung wie neue Rollen im Vordergrund. Kommunikation, Verhaltensweisen und Gesprächsführung sind für 14 Prozent die Themen. Beziehungsfragen, Konflikte und Umgang mit schwierigen Situationen gaben weitere 14 Prozent an. An vierter Stelle mit zwölf Prozent rangieren Themen wie Arbeitsorganisation und Selbstmanagement. Alltags- und aktuelle Themen nennen zehn Prozent der Befragten als ihr Anliegen.

Wie lange dauert ein Coaching?

Der typische Coaching-Prozess umfasst etwa vier bis fünf Gesprächseinheiten, Tendenz steigend. Zu 98 Prozent wird Einzel-Coaching genutzt. Dabei ist die 90-Minuten-Einheit die Regel. 98 Prozent der befragten Kunden würden Coaching weiterempfehlen.