Weihnachten und so.

 

Es ist mal wieder so weit. Uns klingeln die Ohren vor lauter gut gemeinten Wünschen. In allen Varianten hört man sie: Politisch korrekt „Frohe Festtage“, überschwänglich „Du, und echt schööööne Weihnachten wünsch ich Dir,“ unbeholfen „also, dann mach’s mal gut an Weihnachten und so.“

Schon merkwürdig, dass dabei nicht, dem allgemeinen Sprachtrend folgend, nach Kräften abgekürzt wird. Redet doch jeder, als wären so fünf Sekunden Lebenszeit zu gewinnen, nur noch von „Infos“, „GroKo“ (in Hessen früher „RoKo“), „aeM“, LG, usw.

Also „FroFe und GuRu“?

Nee, soviel Zeit muss sein:

Ihnen, meine lieben Leser und Klienten, Frohe Weihnachten,  einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und die besten Perspektiven für 2014!

Das wünscht Ihnen Ihr Frankfurter Coach Wiebke Sponagel

Gute Wünsche an alle

Es ist wieder Hochzeit fürs Wünschen. Alle im Bekanntenkreis müssen mit guten Wünschen bedacht werden, als wenn die Welt enden würde. Ach ja, der Weltuntergang: Der ist ja, so sagt das neuzeitliche Orakel (Internet), am Freitag. Was haben Sie da so vor? Ich werde mich mit englischen Crisps, meinem Mann und einem Bier vor die Glotze setzen und „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ von DVD gucken, da kommen ja dann die Vogons und retten einen.

Falls Sie ein tiefergehendes Interesse an diesem Ereignis haben, empfehle ich Ihnen, mal im Fachbereich Soziologie der Uni Koblenz vorbei zu schauen, da finden Sie unter anderem diesen beeindruckenden Satz:

Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes wird untersucht, wie in diesem Amalgam eine Chance entsteht, die Aufmerksamkeit einer allgemeinen Öffentlichkeit auf periphere Wissensgebiete zu lenken, indem etwa die Theorien der „morphogenetischen Felder“ (Rupert Sheldrake), der „instrumentellen Transkommunikation“ (Ernst Senkowski) oder der bio-physischen Bedeutung elektromagnetischer Felder (Dieter Broers) in ihrem innovativen Potential ausgelotet und gegebenenfalls als Wissenskulturen allgemein anerkannt werden.

Alles klar?

Ich wünsche Ihnen, daß Sie die Wunschtirade gut überstehen und Ihre Vorsätze im neuen Jahr umsetzen können – mit oder ohne „morphogenetischen“ Schnickschnack.