Arbeiten nach der Familienpause: Informationsquellen

 

Wenn Sie diese Überschrift lesen, woran denken Sie da? An Väter, die zurück kehren in ihren Job? Sicher nicht.

Richtig gedacht:  Darum geht es auch nicht. Vielmehr zielt die vom Bundesfamilienministerium, der Arbeitsagentur und dem Europäischen Sozialfonds geschaltete Seite auf den „Normalfall“ hierzulande: Frauen, die nach mehrjähriger Familienphase wieder zurück in den Job wollen.

Nach der Mütterrente nun also eine interaktive Seite, die den Wiedereinstieg der Mütter unterstützen soll. Keine schlechte Idee an sich, denn unserer Wirtschaft gehen durch ausscheidende Mütter hochqualifizierte Fachkräfte abhanden. Allerdings könnten diese Fachkräfte etwas anderes gebrauchen als anklickbare „Erfolgsgeschichten“ und „Motivation“, deren Botschaft ist, „wo ein Wille ist,….“

Nämlich Strukturen, die den sich verweigernden Firmen auf die Finger hauen.  www.perspektive-wiedereinstieg.de

Neues aus Deutschland: Die Frau als Hauptverdienerin?

Kennen Sie eine Internetseite, die „Familienernaehrer.de“ heißt und bei der es um die Rolle des Mannes als Haupt-Brötchenverdiener geht?

Nein? Kein Wunder – so eine Seite gibt es auch nicht.

Schließlich gilt es in Deutschland immer noch als „normal“, daß der Mann die Familie finanziell ernährt. Die Frau schmeißt Haushalt und Familie und verdient vielleicht noch ein „Zubrot“ als schlecht bezahlte Teilzeitkraft.

Dieses  Rollenmodell ist jedoch in Bewegung gekommen, das konnte ich längst beobachten. Mir sitzen oft „starke Frauen“ gegenüber, die in ihrer Partnerschaft oder gar für die Familie den Löwenanteil erwirtschaften.  

Einfach ist das nicht. Mit so einem „Rollentausch“ (!!) erleben beide Partner nicht nur  Akzeptanzprobleme in ihrer Umwelt. Bei Männern wie Frauen nagt das Modell am Selbstverständnis und bei Frauen nagt es insbesondere am Geldbeutel: Denn immer noch verdienen sie in D bei gleicher Position bis zu 24 Prozent weniger als Männer. Da zahlt es sich immer noch aus, die „traditionelle Variante“ zu wählen…

Wundern wir uns also nicht darüber, dass es die Seite http://www.familienernaehrerin.de/ gibt. Immerhin, im fünfköpfigen Vorstand des DGB, der die Seite verantwortet, sitzen zwei Frauen…

Meine neue Homepage: Runterschalten-das-Buch.de

Liebe Klienten und Freunde von Perspective Coaching,

meine webdesignerin Ulrike Stehling hat mal wieder gezaubert und einen, wie ich finde,  überaus ansprechenden Internetauftritt für mein Buch fabriziert: http://www.runterschalten-das-buch.de – finden Sie nicht auch?

Wenn Sie mal vorbeischauen, werden Sie sehen, dass einiges noch im Werden ist, denn das Buch kommt erst im Februar in die Buchhandlungen. Aber work-in-process zu sehen kann ja auch spannend sein. Ich habe vor, regelmässig Neuigkeiten übers Runterschalten dort reinzustellen – ein Posting über eine familienfreundliche Firma ist schon da! Vor allem bietet die Seite viele Möglichkeiten für Sie, liebe Leser, beizutragen und mir zu sagen, was Sie von dem Buch halten.

Ich bin gespannt und freue mich auf Ihre Kommentare!