Schlechte Nachrichten zu Weihnachten – was tun?

Es ist wieder die Zeit der guten Wünsche – man ist damit beschäftigt, niemanden zu vergessen und alle zu bedenken. Das Leben soll gut sein, für diese drei Festtage zumindest. Ruhe soll sein, Frieden und Glück.

Nur dass sich das Leben nicht immer daran hält. Gerade hat ein Klient „kurzfristig“ um einen Termin gebeten, er habe schlechte Nachrichten erhalten, es ginge um seinen Arbeitsplatz. So ganz „aus dem Blauen“ kam das nicht, schon seit einem halben Jahr ist „das neue Management“ drin, und „Change“ ist angekündigt. Aber trotzdem, so eine Nachricht, jetzt?

Mein Klient ist nicht alleine. Veränderungen gehen weiter, egal, welche Feiertage die Menschheit ausruft. Viele Angestellte werden die eigentlich „harmonisch“ geplanten Feiertage als wenig willkommene Zeit der Unsicherheit und als Zwangspause erleben. Hinzu kommt, dass gerade der Wunsch nach Harmonie genau das Gegenteil hervorbringen kann: Zoff und Streitereien unterm Baum, im Nachgang jedes Mal Hochbetrieb für Therapeuten und Scheidungsanwälte.

Dabei könnte es so einfach sein: Übersteigerte Ansprüche an diese drei Tage loslassen, und tun, was gut ist für eine/n und die Lieben. Eigene Grenzen erkennen und sich an sie halten. Das Beste draus machen. Es ist wie beim Schlafen gehen: Sie können die ganze Nacht Probleme wälzen oder sich sagen, ich schlafe lieber gut, dann meistere ich sie morgen besser. Denn morgen sind sie bestimmt auch noch da.

In diesem Sinne: Schöne Weihnachten und kommen Sie mit viel Schwung ins Neue Jahr!