Tschüß, Perfektionismus: Keine Angst vor Fehlern!

Angeblich wird man „aus Fehlern klug“. Trotzdem – Fehler machen, wer will das schon? Kein Wunder, bei der Kultur der „Selbstoptimierung“, die uns allerorten umgibt – selbst Onkel Aldi ruft zur Zeit mit einem Sonnenbank-Muskelprotz dazu auf „Mach dich krasser!“ (Noch krasser???)

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(Keine) Angst vor Fehlern

 

Es ist schon eine seltsame Geschichte mit der Angst. Sie kann Leben retten, aber auch zu Fehlreaktionen führen. Übel ist die Angst vor der Angst, und bei übervorsichtigen Menschen fast allgegenwärtig. Nur nicht aufkommen lassen, die Angst. Und je mehr man dran denkt, desto deutlicher wird sie.

Ähnlich ist es mit der Angst vor Fehlern. Hierzulande wird sie in manchen Firmenkulturen geradezu „gezüchtet“ durch Perfektions-Ansprüche, die schlicht unrealistisch sind. Die Angst vor Fehlern führt zum  Tunnelblick. Bloß nichts vergessen, nur nichts falsch machen! Man verkrampft und schwupp, schon ist er da, der Fehler.

Ungleich entspannter lässt sich arbeiten, wo es eine Kultur gibt, die Fehler erlaubt. Der Trend aber scheint über „Compliance-Programme“ in eine andere Richtung zu gehen:  Verantwortung wird verallgemeinert, Fehler werden auf Kunden und Lieferanten angewälzt. Schade. Es geht auch anders: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=35487