Sie wollen Ziele erreichen? Zückerli nicht vergessen!

Manche wissenschaftlichen Erkenntnisse kommen einem so banal vor, dass man meint, das habe ich mir doch gleich gedacht. Aber man meint das eben nur.

Dass zum Beispiel Marathon-Läufer auf ihren Blutzuckerspiegel achten müssen, ist  weithin bekannt. Aber dass die Banane zwischendurch nicht nur dafür gut ist, die Muskeln zu unterstützen, sondern auch die Willenskraft, ist wohl eher eine neue Erkenntnis.

Roy Baumeister von der Florida State University forscht seit Jahrzehnten zu den Themen Selbst und Selbstkontrolle. Für ihn ist nach langen Versuchsreihen zweierlei klar:

Menschen, die sich selbst kontrollieren können, sind erfolgreicher als andere. Und zweitens: Die Fähigkeit, einer Versuchung zu widerstehen und dagegen zu steuern, gleicht einer Muskelanstrengung. Sie nimmt mit steigender Beanspruchung ab. Der „Muskel“ dafür nennt sich Gehirn – dieses Organ verbraucht ohnehin schon 20 Prozent der Körperenergien, obwohl es nur 2 Prozent der Körpermasse einnimmt. Bei Willensanstrengungen war der Verbrauch deutlich erhöht – mehr dazu lesen Sie hier: Self Control relies on glucose as a limited energy source (pdf-Datei, 136 KB)

Was bedeutet das für das Erreichen von Zielen? Egal, ob es die Gehaltsverhandlung mit dem Vorgesetzten oder das Bestehen des Assessment Centers ist: Denken Sie in jeder Hinsicht an Ihr (Trauben-)Zückerli:  Als Unterstützung Ihres Denkmuskels während der Zielerreichung und danach, im übertragenen Sinn als „Belohnung“:  Gönnen Sie sich etwas Schönes, wenn Sie es geschafft haben!

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