Sicher ist sicher und selbst denken ist out – oder?

Selbst das Ziel ansteuern war gestern, das macht jetzt das „Navi“. Müde werden auch, da meldet sich der  Müdigkeitssensor, damit die Augen offen bleiben. Steuert man „unachtsam“, korrigiert das Spurhaltesystem,  das Kollisionswarnsystem hält Abstand, der Fernlichtassistent blendet das Licht ab, der Bremsassistent hilft beim Nothalt, der Parkassistent beim Parken. Der neueste Trend beim Autofahren lässt sich mit den Worten „selbst denken ist out“ beschreiben. Immer mehr elektronische Helferlein nehmen dem Fahrer Verantwortung und gaukeln ihm Sicherheit vor.

Dumm nur, wenn sich urplötzlich das Wetter einmischt. Beim Blitzeis vor einer Woche ereigneten sich – trotz der Erfahrungen aus dem harten Winter – überdurchschnittlich viele Unfälle. Die Fahrer hatten vergessen, „ihre Fahrweise den Witterungsverhältnissen anzupassen.“ Sie fuhren ohne Hirn. Die Fahrphysik schlägt dann erbarmungslos zu, egal wie viele „Assistenten“ man an Bord hat.

Schade, dass es noch keine Hirn-Einschaltautomatik gibt. Sie fragen sich, was das nun mit Coaching zu tun hat? Keine Ahnung, schreibe momentan im Auto-Skript-Modus….