Selbstständig, das Gegenteil von Unselbstständig!

Es gibt wohl kein anderes Land, das der Selbstständigkeit so skeptisch gegenüber steht wie Deutschland. Im europäischen Vergleich gehören wir zu den Schlusslichtern, was die Bereitschaft angeht, zu gründen oder Solounternehmer zu werden. Vor der Selbstständigkeit wird überwiegend gewarnt: Ein Drittel der  Selbstständigen geben nach zwei bis drei Jahren auf, heißt es. Dass dies bedeutet, dass zwei Drittel erfolgreich am Markt bleiben, hört man nicht.

Ich hatte gerade eine Solounternehmerin in der Beratung – es ging ihr um Zeitmanagement, denn der Laden brummt, wie sie sagt. Sie kennt den Vergleich mit dem Angestelltendasein und ihr Fazit lautet: Endlich selbstständig – nie wieder angestellt!

Den „blöden Spruch“ mit „ständig selbst“ wehrt sie ab: Sie genießt es, ihre Zeitplanung und ihre Prozesse selbst gestalten zu können. Das „Selbst“ sieht sie als hohen Wert, für den ihrer Meinung nach die meisten nicht taugen, weil sie „unselbstständig“ sind.

Hinzu kommt, dass viele Menschen viel darüber meinen, aber wenig darüber wissen.  Wenn Sie das Ziel haben, sich selbstständig zu machen, ist es wichtig, sich gut vorzubereiten und zu informieren, hier zum Beispiel. Dann sagen Sie vielleicht auch in ein paar Jahren: Endlich selbstständig!