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Alles neu macht der Juni: Mein neuer Blog

Die Zeit war reif, liebe Leser, den Anbieter für meine regelmäßigen Postings zu wechseln. Nach fünf Jahren Blogger erscheinen meine Postings jetzt bei wordpress – da habe ich einfach mehr gestalterische Möglichkeiten.

Das umfangreiche Blog-Archiv, das in diesen fünf Jahren zusammen gekommen ist, können Sie nach wie vor durchstöbern, indem Sie rechts auf den Hinweis „Archiv 2005-Mai 2010“ klicken. Hier eine kleine Auswahl von früheren  Postings, die für Sie vielleicht noch interessant sein könnten:

 

Eins brauche ich wohl nicht zu betonen: Ich freue mich nach wie vor über Ihre Rückmeldungen und Kommentare! – Herzlichst, Ihre Wiebke Sponagel

Ziele setzen und erreichen: Hilfe, mein Chef bremst mich aus!

Einfach ist sie nicht, die Beziehung zwischen Chef und Mitarbeiter, auch wenn sich alle duzen und „locker drauf“ sind. Unsere Kultur des Zeitmangels muss oft als Erklärung dafür herhalten, dass grundsätzliche gegenseitige Erwartungen nie geklärt werden.

Was erwartet der Mitarbeiter? Will er viel oder wenig Führung, also auch das Erkennen und Entwickeln seiner Potentiale? Oder kennt er die selbst und weiss, wo es hingeht?

Umgekehrt, was will der oder die Vorgesetzte? Einen „automatischen“ Mitarbeiter, der ohne viel Zutun funktioniert? Führung auf Autopilot, sozusagen?

Wenn diese Erwartungen nicht geklärt werden, können bei der Zusammenarbeit unangenehme Überraschungen lauern. Ein Klient beklagte sich, sein Vorgesetzter sei auch gleichzeitig sein Mentor und unterlasse es seit Jahren, ihn für eine Beförderung vorzuschlagen. Statt dessen mäkele er nur an der Arbeitsweise des Klienten herum, nicht aber an den von ihm geleisteten Überstunden. Das Verhältnis der beiden war sich zum Selbstläufer geworden – jeder meinte, die Reaktionen des anderen vorhersagen zu können und war deshalb auch im eigenen Verhalten festgefahren.

Wenn es so weit ist, helfen nur sichtbare Interventionen von außen: Im Extremfall der Jobwechsel. Sonst die Vermittlung durch einen betriebsinteren Ansprechpartner im Personal. Denkbar ist natürlich  auch, das eigene Verhaltensrepertoire um neue, unerwartete Register zu erweitern und den Chef mal einfach „in die Tasche zu stecken“ – das kann gelingen, wenn Sie den Mut dazu haben und einen guten Unterstützer an Ihrer Seite.