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Berufliche Neuorientierung: Wann ist die Zeit reif dafür?

Wir Deutsche sind nicht gerade bekannt dafür, dass wir Hasardeure wären. Wir bauen sichere Autos, sind eher über-, als unterversichert und als Anleger besonders vorsichtig. Wenn es um Entscheidungen wie einen grundlegenden Kurswechsel im Leben geht, warten die meisten sehr lang, bis sie die Sache anpacken. In den USA ist es seit Jahren selbstverständlich, dass man zwei bis drei Karrieren hat im Leben, hier immer noch nicht.

Die Frage, die in jedem Orientierungswilligen lange gärt ist, was gebe ich auf und was bekomme ich dafür. Darauf gibt es, wenn wir ehrlich sind, keine Antwort – das gilt es herauszufinden. Aber ein paar Fragen helfen, zu erkennen, wann die Zeit reif ist für eine Neuorientierung. Hier sind sie:

  • Haben Sie Ihren Berufsweg auf Empfehlung anderer begonnen?
  • Finden Sie inzwischen im Berufsleben oft, dass Sie „im falschen Film“ sind?
  • Bekommen Sie wenig Anerkennung im Beruf?
  • Suchen Sie Anerkennung hauptsächlich über den Beruf?
  • Sind die Verantwortlichkeiten bei Ihrem Job unklar?
  • Sind Sie unter-, oder überfordert?
  • Führt Ihr Job zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen?
  • Sind Sie mit den Prozessen/Entscheidungen in Ihrer Firma unzufrieden?
  • Hätten Sie gern mehr Gestaltungs-, und Einflussmöglichkeiten?
  • Bietet Ihr Arbeitgeber Ihnen keine geeigneten Entwicklungsmöglichkeiten?
  • Haben Sie innerlich gekündigt?
  • Können Sie nachts mitunter nicht „abschalten“?
  • Würden Sie gern mehr selbst gestaltete Zeit haben?
  • Würden Sie gern einen Job haben, der besser zu Ihnen passt?
  • Wollen Sie persönlich wachsen und mehr über sich erfahren?

Wenn Sie zu fast allen dieser Fragen „ja“ sagen, sollten Sie nicht länger zögern und sich auf den Weg machen, neue berufliche Perspektiven für sich zu finden. Es lohnt sich!

Dreissig, mit oder ohne Coaching?

 

Was haben Sie eigentlich für Klienten, werde ich manchmal gefragt, von Interessenten. Sie wollen wissen, bin ich da richtig, kennt der Coach Menschen wie mich. Nun ist Coaching kein Frisörsalon. Diskretion und Vertrauen gehören zu den Grundwerten in meinem Geschäft. Deshalb kann ich an der Stelle bestenfalls Berufsgruppen und Branchen nennen, die allerdings auch niemanden wundern, der den Standort Frankfurt kennt.

 Aber eines kann ich verraten: Die Gruppe der um die Dreissigjährigen ist momentan stark repräsentiert. Warum das so ist? Ich habe eine Vermutung: Während frühere Generationen sich mit Dreissig eher einem Anpassungs-Schock ausgesetzt sahen, kennt diese kaum etwas anderes als Anpassung. Sie sind erfolgreich, arbeiten hart und erreichen ihre Karriereziele. Sie sind in der digitalen wie in der realen Welt zuhaus, verlieren dabei aber den Draht zu sich selbst. Welcher Zeitpunkt ist besser geeignet, das zu bemerken und ändern zu wollen, als der dreissigste Geburtstag?

Feine und amüsante Beobachtungen zur Befindlichkeit der jetzt Dreissigjährigen finden Sie übrigens hier. Da fällt mir noch ein Grund ein für die Coaching-Nachfrage der Dreissiger: Sich Hilfe oder Unterstützung zu suchen, ist für sie selbstverständlich. Fürs Autofahren heisst diese Unterstützung Navi, fürs Leben ist es der Coach. So einfach ist das.

Führungskompetenzen: Schlechte Eigenschaften sind förderlich

 

Herr Ehrlich möchte seine neue Führungsaufgabe rundum gut machen. Er hat die besten Vorsätze und stellt sich Führung als etwas überaus redliches, fast ritterliches vor: „Man muss immer eine offene Tür haben,“ sagt er, „man muss den Leuten etwas zutrauen und ehrlich und demokratisch mit ihnen umgehen.“

Die Frage, ob er denn auch lügen könne, wirft ihn sichtlich aus dem Konzept. Dass, wie Politiker es ausdrücken „die Unwahrheit zu sagen“ eine Führungskompetenz sei, mag er sich nicht vorstellen. Und wenn das so wäre, käme er wohl nicht weit: Sein hochroter Kopf würde ihn „Lügen strafen“.

Aber seien wir doch mal ehrlich: Viele Top-Manager haben irgendwelche Skandale oder zumindest schlecht nachweisbare Schummeleien an der Backe, das ist bekannt. Wir brauchen nicht unbedingt eine Studie aus den USA, um zu wissen, dass auch fiese Charakterzüge den Weg nach oben ebnen.

Die Erkenntnis brauchte einen Augenblick, um einzusickern. Aber dann hat Herr Ehrlich sich zu einem Selbsttest bereit erklärt: Er will in harmlosen, unverfänglichen Situationen ausprobieren, ob er vielleicht doch lügen kann. Er will seine Comfort-Zone verlassen und Neuland betreten, ohne rot zu glühen. Seine Karriere wird es ihm danken!

Hilfe, habe ich einen Burnout?

Diese Frage höre ich, da ich auch Beratung zum Thema „Downshifting“ anbiete, häufig. Das Runterschalten, zu dem im März ein Buch von mir erscheint, bietet allerhand Möglichkeiten für eine selbstbestimmte Zeitgestaltung – allerdings keine für akut vom Burnout Betroffene. 

 Obwohl der Begriff „burnout“ seit Mitte der siebziger Jahre etabliert ist, hat es die Medizin  noch nicht geschafft, überhaupt zu definieren, was damit gemeint ist (siehe neue Studie  dazu).

Aber soviel ist klar: Wer berufsbedingt unter Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Selbstentfremdung und verminderter Leistungsfähigkeit leidet, braucht Hilfe von erfahrenen Therapeuten, nicht vom Coach.

 Und da beginnt für Betroffene eine zusätzliche Pein. Denn Therapieplätze für dieses für Mediziner unklare Phänomen, unter dem laut Krankenkassen ca. 9 Millionen Deutsche leiden, sind rar. Es gibt ein paar Kliniken, die sich auf Burnout-Betroffene spezialisiert haben, z.B.  das Gezeitenhaus in Bonn Bad Godesberg . In Frankfurt steht Wolfgang Merkle am Hostpital zum Heiligen Geist in dem Ruf, für diese Symptomatik Spezialist zu sein.

 Mein Rat für Sie: Vermeiden Sie diesen arbeitsbedingten Erschöpfungszustand von vornherein. Achten Sie auf Ihre work-life-balance. Dabei unterstütze ich Sie gern.

Probezeit: Im neuen Job alles richtig machen?

 

Gratulation – Sie haben ihn, den neuen Job! Eine spannende und mitunter anstrengende Bewerbungszeit liegt hinter Ihnen… was Sie nun erwartet, nennt sich Probezeit.

Die ersten Tage und Wochen vergehen schnell, Sie wollen sich beweisen.  Das Bestreben, „alles richtig zu machen“, ist verständlich, kann aber, wenn Sie dabei zu „selbstlos“ werden, in die falsche Richtung laufen: Die neue Arbeit soll sich auch Ihnen gegenüber bewähren.

Es kommt also darauf an, zwei Perspektiven im Auge zu behalten: Die Ihrer Beurteiler und Ihre eigene.  Dazu können Sie schon vor Ihrem Einstieg festhalten, was für Sie einen guten Arbeitsplatz ausmacht. Am besten, Sie machen sich eine Hitliste mit verhandelbaren und Muss-Kriterien:  Wie sollten Ihre Kollegen und Vorgesetzten sein? Wie das Gehalt und die sonstigen Rahmenbedingungen? Wie Ihre Entwicklungsmöglichkeiten? Welche langfristigen Karrierziele verbinden Sie mit diesem Job?

Achten Sie darauf, dass Sie die Leistung bringen, die man dauerhaft von Ihnen erwarten darf: Nicht zuviel und nicht zu wenig. Knüpfen Sie Kontakte seitwärts und nach oben, finden Sie heraus, welche Netzwerke für Ihr Vorwärtskommen wichtig sind. Verhandeln Sie möglichst schon vor Ihrem Arbeitsbeginn, wann und nach welchen Kriterien Sie beurteilt werden. Dosieren Sie Informationen über sich vorsichtig: Auf den richtigen Mix zwischen „Erfolge sichtbar machen“ und „Blenden“ kommt es an. Und im Übrigen: Hören Sie auf Ihren Bauch – was er ihnen signalisiert, wird „richtig“ sein.

Coachingthema „Wie finde ich Sinn in meinem Leben?“

Mein Klient ist knapp dreissig, und mit sieben Jahren Berufserfahrung in einer Seniorposition angekommen. Er sagt, er hat eigentlich alles. Eigentlich. Was ihm fehlt, ist der Sinn im Leben. Der Job erfüllt ihn nicht, obwohl es sein Traumjob ist. Was er jetzt ist, wollte er immer sein. Er hat manchmal das Gefühl, neben sich zu stehen und sich selbst zu beobachten. Dann fragt er sich: Wozu machst Du das eigentlich?

Eine Generation zuvor erwischte die sogenannte Sinnkrise uns frühestens um die vierzig. Jetzt ist sie eine Dekade früher da. Sie ereilt Menschen, die ihre Ausbildungszeit im Turbotempo absolviert haben. Äußeren Anforderungen haben sie immer schon in höchstem Masse entsprochen. Sie sind  der Stolz ihrer Patchworkfamilien. Sie sind überall schon mal gewesen, sprechen mehrere Sprachen, ohne elektronische Helferlein fühlen sie sich verloren. Was man will, erarbeitet man sich oder kauft man. Nur mit dem Sinn geht das scheinbar nicht.

Mein Klient ahnt, dass Sinn „etwas ganz Individuelles“ ist.  Genau da lauert die Schwierigkeit: Er sagt, er hat die Fühlung zu sich verloren. Wer er selbst ist, weiss er eigentlich nicht. Jetzt will er sich Zeit dafür nehmen, das herauszufinden.

Mit diesem Anliegen ist mein Klient nicht allein. Die Sinnfrage ist ein Produkt unserer standardisierten Arbeitswelt.  Als Coach und Begleiter so mancher Sinnsucher  bin ich – ob ich will oder nicht – Teil  des sogenannten Sinnmarktes geworden, dem eine blühende Zukunft prognostiziert wird. Sinnsuche als Massenbeschäftigung, Sinn im Duzend billiger. Ob das sinnvoll ist?

Mehr zu Thema Sinnmärkte:  

http://www.zukunftsinstitut.de/downloads/rez_sinnmaerkte_wuv0209.pdf

 http://www.manager-magazin.de/lifestyle/artikel/0,2828,627674,00.html

Bewerben: Was tun, wenn nur Absagen kommen?

Selbst Personalprofis ist das schon passiert: Man schickt Bewerbung um Bewerbung raus, bekommt aber keine Antwort.  Und weil hier wie anderswo der Satz gilt „keine Antwort ist auch ne Antwort“, wird dann die Frage „woran liegt es nur?“ zu einer Hauptsorge.

Eins vorweg: Den einen, „wahren“ Grund kann es nicht geben. Und selbst wenn, würden Sie ihn nicht erfahren: Das allgemeine Gleichstellungsgesetz steht dieser Forderung im Weg – schriftlich formulierte Absagen sind vage gehalten, um zu verhindern, dass ein verschmähter Kandidat den Klageweg beschreitet.

Mögliche Gründe gibt es dagegen einige. Manche Positionen werden nur der Form halber ausgeschrieben, sind aber im Prinzip schon „intern“ besetzt.  Da Sie als Bewerber so etwas aber nicht erfahren werden, gilt immer: Lassen Sie sich nicht den Wind aus den Segeln nehmen, bleiben Sie am Ball! Genauso, wenn vermutlich ein anderer Bewerber das Rennen gemacht hat: Sie wissen einfach nicht, woran das gelegen hat und sollten daraus kein düsteres Vorzeichen konstruieren.

Vielleicht ist auch gerade Flaute in Ihrer Branche. Das war noch bis vor kurzem –Stichwort Krise – verbreitet der Fall. Momentan jedoch geht es mit den meisten Personalmärkten wieder aufwärts.

Aber wenn Sie sich schon an die eigene Nase fassen wollen, fragen Sie sich: Sind meine Unterlagen wirklich adressatenorientiert geschrieben und auf die Vakanz zugeschnitten? Ist mein Profil scharf genug und überzeugend formuliert? Habe ich meine Passgenauigkeit mit den Anforderungen herausgearbeitet? Habe ich die richtige Suchstrategie?

Im Zweifel nehmen Sie sich einen Coach oder Karriereberater zur Seite, der Sie aus neutraler Sicht durch die Bewerbungsphase begleitet. Und falls Sie zwischendurch doch mal in den Seilen hängen: Gönnen Sie sich etwas, was Ihnen Spaß macht, nutzen Sie Ihre freie Zeit!

Neue Studie bestätigt: Arbeit kann krank machen

 

Neulich im Supermarkt. Ein Kleinkind greift ins Süsswaren-Regal,  darauf die Mutter: „Das ist bäh, Schatzi!“  Genauso, dachte ich,  geht es uns Erwachsenen mit der öffentlichen Auseinandersetzung. Bestimmte Inhalte sind offenbar „bäh, Schatzi“, zum Beispiel  Integration, Sarrazin, Altern, Krankheit – all so Sachen, die nach Auffassung mancher stören. Depression ist auch so ein Thema – Grund genug für professionelle Warner, genau davon zu sprechen.

 Ungern wird zum Beispiel die Behauptung gesehen, dass bestimmte Arbeitsbedingungen krank  machen. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat diesen Verdacht erneut bestätigt. Eins der Ergebnisse: Männer reagieren auf unzumutbare Arbeitsbedingungen eher mit Bluthochdruck,  Frauen eher mit Depressionen. 

 Wie viele Studien zuvor prognostiziert und bestätigt auch diese einen deutlichen Anstieg dieser arbeitsbedingten Krankheiten. Und wie immer erleben die Beteiligten die Entkoppelung von Ursache und Wirkung –  der Menschenverschleiss in der Arbeitswelt geht ungemindert weiter, die Sozialsysteme zahlen. Wirklich bäh-Schatzi, das Ganze, oder?

Die neue Führungsaufgabe meistern

 

Mein Klient hat die Führungsaufgabe erst seit kurzem. Bisher war er ein guter Teamplayer. Nun soll er das Team, aus dem er kommt, leiten.

Er merkt, wie sich die Erwartungen an ihn verschieben und wie frühere Kollegen nun auf einmal „weniger kommunikativ“ sind.

In diesem Rückzug indes lauert für das Ex-Teammitglied eine Falle:  Zu meinen, der frühere Umgangston und das damit einher gehende Zugehörigkeitsgefühl ließe sich erhalten. Dafür glaubt der neue Teamleiter sich so verhalten zu müssen wie vor der Beförderung: Also weiter kumpelhaft mit den früheren Kollegen umgehen. Genau das wird nicht funktionieren.

Vorgesetzte können keine Kumpel sein.

Wer versucht, zu „nett“ zu sein und allen zu gefallen, wird Respekt verlieren. Das heißt nicht, dass ein Vorgesetzter nicht sympathisch sein kann.

Die Sympathiewerte eines Chefs leiten sich aber nicht aus dessen Bereitschaft ab, sich mit seinen Mitarbeitern zu verbrüdern. Ein Chef ist sympathisch, wenn er die Gratwanderung zwischen „hinter dem Team stehen“ – es also gut nach außen und oben vertreten – und distanzierter Führung schafft.

Je weiter es nach oben geht, desto wichtiger wird es für die Führungskraft, sich neue Rudelmitglieder zu suchen, die seinen oder ihren Weg flankieren und unterstützen. Da „bei sich“ zu bleiben und sich nicht zu verbiegen, ist neben den vielen neuen Inhalten eine schwierige Aufgabe, mit der man freilich nicht allein bleiben muss: Regelmäßige Selbstreflexionen und Feedbacks mit einem Coach, dem Sie vertrauen, helfen dabei.

Karrieretipp Einschmeicheln: Bringen Komplimente mich voran?

„Ich schleime einfach nicht genug. Deshalb komme ich nicht voran.“

Glauben Sie das auch von sich? Wenn „einschleimen“ hier  für „netzwerken“ und „Selbstmarketing“ steht, ist da vielleicht sogar etwas dran. Denn diese beiden Fähigkeiten sind nötig, um beruflich voran zu kommen. Viele meinen, der Verzicht auf Schmeicheln sei ein Qualitätsmerkmal für aufrechte, redliche Menschen. Schade nur, dass  diese Art von Redlichkeit auf Dauer weniger gut ankommt. Meist ist es nämlich leichter, andere für sich einzunehmen, als sie davon zu überzeugen, dass man kompetent ist.

Es ist also nützlich, ab und zu auch das Einschmeichel-Register ziehen zu können. Aber Vorsicht: Im beruflichen Umfeld Komplimente zu verteilen hat, je nach Dosis und Zielgruppe, unterschiedliche Effekte. Wenn  von unten nach oben geschmeichelt wird, sehen das nicht nur die lieben Kollegen mit Missfallen. Vergleichen Sie mal die folgenden beiden Aussagen:

 1.  Chef an MA: „Sie machen gute Arbeit. Wir profitieren davon. Weiter so!“

2.  MA an Chef: „Sie machen gute Arbeit. Wir profitieren davon. Weiter so!“

Sie werden zugeben, die zweite Aussage kommt uns schräg vor. Warum? Sie verletzt die Rollenerwartungen für Personen mit niedrigerem Status. Ein „Untergebener“ will hier seinen Vorgesetzten beurteilen können. Vielleicht kann er das ja, aber Beurteilen zu dürfen ist nach herkömmlicher Übereinkunft ein Vorrecht des Statushöheren. Es ist auch eine – unausgesprochene – Funktion dieses Sprechakts, genau diesen Statusunterschied zu etablieren.

Da sind wir bei den Nebenwirkungen eines jeden Kompliments. Wer ein Kompliment macht, bezweckt irgendetwas damit. Und sei es nur, Sie zu (noch) mehr Arbeit zu „motivieren“…