Multitasking: Zu viel auf einmal?

Klingelnde Telefone, e-mails ohne Pause und die lieben Kollegen nehmen die „open door policy“ auch sehr wörtlich… so sieht modernes Arbeiten im Multitasking aus. Man kommt kaum dazu, mal Dinge in Ruhe und nacheinander abzuarbeiten. Überall und insbesondere im Kopf angefangene Projekte, lose Enden, die nicht vergessen werden dürfen.
Fast jeder, der in so einem Hamsterrad rennt, hat schon Zeitmanagement-Seminare gemacht und weiß, wie das geht, effizient zu arbeiten. Aber die Rahmenbedingungen erlauben das nicht, die Belastung bleibt, Entlastung ist nicht in Sicht. Zu teuer. Geht ja auch so…


Tatsächlich arbeiten viele „für zwei“, sie machen einen Job, der „früher“ auf zwei Stellen verteilt war. „Was bleibt mir schon übrig,“ heißt es da, und dann wird im Turbogang weiter… gewurstelt. Der Nutzen für den Einzelnen, der in diesen Pakt unterschreibt, ist das Gefühl, dringend gebraucht zu werden, unverzichtbar zu sein fürs Grosse Ganze. Das jedoch kann sich von einem Tag auf den anderen ändern. Die Nachteile des Multitasking zeigen sich erst nach und nach: Schlechter Schlaf, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, körperliche Symptome, die man früher nicht kannte.

Aus diesem Teufelskreis auszubrechen, ist schwierig, besonders, wenn man als Arbeitsbiene bekannt ist und anderen kaum Grenzen setzt. Aber das kann man lernen. Erste Hinweise in diese Richtung finden Sie in einem pdf der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hier.

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