Als Job-Anfänger „nein“-Sagen zu Überstunden?

Keine einfache Situation, als Berufseinsteiger. Man ist froh über den Job, und doch noch nicht firm in „Firmenpolitik“ und „Selbstmarketing“. Auf jeden Fall will man zeigen, dass sich das Vertrauen des Arbeitgebers lohnt. Also heißt es richtig loslegen, Begeisterung und Einsatz zeigen, und zwar mehr als „normal“: Überstunden! Gerade ein Job-Anfänger will ja wahrgenommen und gesehen werden, mehr noch, will ankommen im neuen System. Versteht sich von selbst, dass man sich erst mal „von der besten Seite“ zeigt, also viel arbeitet – oder nicht?

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Weihnachtszeit, Stresszeit: Was hilft gegen Stress?

Es ist mal wieder so weit. Das alljährliche Gerenne um Jahresabschluss, Inventur und „letzte“ Kundentermine ist in vollem Gange. Obendrauf noch die Jagd nach Geschenken, die unsäglichen Weihnachtsfeiern, das Karten Verschicken und keinen vergessen… Stress in Reinkultur.

Beschauliche Vorweihnachtszeit? – Eher das Gegenteil.
Wer sich dieser Tage fragt, ob der Stress nicht überhand nimmt, kann Unterstützung aus dem Netz bekommen. Das neue E-Learning-Werkzeug „Gesund Arbeiten“ benennt individuelle Belastungsfaktoren und erstellt eine persönliche Auswertung. Es ist entstanden aus der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ des Bundesarbeitsministeriums und wurde am Institut für Arbeits-, und Sozialmedizin der RWTH Aachen University entwickelt. Nützlich daran sind nicht nur die auf die eigene Situation zugeschnittenen Ergebnisse, sondern auch Vorschläge zur Entlastung… genau richtig in dieser Zeit, falls Sie Zeit dazu haben!

Zum kostenfreien Online-Programm.

Mal richtig schimpfen – die Wohltat für Zwischendurch

 

Bei all dem Stress sollten sich alle, die hart arbeiten, zwischendurch mal was gönnen. Eine Auszeit fürs Gehirn, ein kleines Durchkitzeln des Gemüts. Und dabei noch den Brass auf Kollegen und Vorgesetzte loswerden. Das geht wunderbar mit Internetseiten wie dieser bei Spiegel-Online . Ach jaa. Schön, dass es die political correctness bei uns so schwer hat.

Urlaub ohne Erholung – immer erreichbar für den Job

 

Urlaubszeit, Zeit für Erholung und Abstand vom Job. Sollte man meinen. Meist ist es aber anders:  Der Körper ist am Urlaubsort, der Geist jedoch immer noch bei der Arbeit. Viele Angestellte  berichten von jenem Berg, der an ihrem Arbeitsplatz lauert: Der e-mail-Berg. Der hat die unerfreuliche Eigenschaft, im Urlaub größer zu werden. Niemand trägt ihn ab, außer dem Adressaten der mails.

Für den ist das ein Dilemma: Kappt er die Verbindung zu den mails,  wird die Rückkehr zur Arbeit ein Fass ohne Boden. Tut er das nicht, hat er auch im Urlaub keinen Abstand vom Job – wie die meisten Deutschen: Nach einer kürzlich erschienenen Studie von BITKOM (Bundesverband für Informationswissenschaft, Telekommunikation und neue Medien) beantworten mehr als drei Viertel der Berufstätigen (76 Prozent) während der Ferienzeit  dienstliche E-Mails oder Anrufe.

76 Prozent der Berufstätigen in Deutschland stecken also in einem Dilemma, das sie „an der langen Leine zum Job“ verharren lässt. Das Muster dafür sieht so aus: Man versucht, bestimmte Dinge zu vermeiden, merkt, das geht nicht, strampelt und kämpft, merkt, das geht auch nicht, dann resigniert man.  Und weiter dreht sich diese Schraube, bis man verzweifelt.  Erst hier, im vierten Stadium einer Zwickmühle, öffnet sich eine Tür: Leider muss man durch diese Phase der empfundenen Ausweglosigkeit durch, um die Tür – die Lösung – zu finden. Sie besteht, abstrakt formuliert, in einer Änderung des Bezugsrahmens.

Was das konkret bedeutet,  lässt sich bei dem Spiel „e-mail-Berg“ auf Anhieb sagen:  Ein anderes System muss her. Innerlich („ich bin unverzichtbar“) und äußerlich:  Auch für die Beantwortung von mails muss eine Vertretung da sein.  Solange das nicht passiert, sind Statements wie die des Präsidenten BITCOM-Verbandes Dieter Kempf, dass man „abschalten“ und den Erholungswert des Urlaubs nicht gefährden solle,  scheinheilige Lippenbekenntnisse.

Weniger Stress als Führungskraft

 

Langsam, aber stetig steigt in Deutschland das Bewusstsein für Stress am Arbeitsplatz und den unermesslichen Schaden, den er anrichtet.

Besonders Führungskräfte sehen sich oft einer Stress-Zwickmühle ausgesetzt, aus der sie kaum heraus kommen. Einerseits sollen sie ein Vorbild für die Mitarbeiter abgeben – aber wäre es nicht vorbildlich, sich an begrenzte Arbeitszeiten zu halten? – andererseits verlangen die „Firmenstrukturen“ immer wieder schier endloses Engagement.

 Mal abgesehen davon, dass auch solche Strukturen von Menschen gemacht und somit veränderbar sind,  glauben Menschen unter Stress jedoch immer weniger daran, irgendetwas ändern zu können. Immer tiefer schlittern Sie in das „Funktionieren-Müssen“, statt selbstverantwortlich und für die Mitarbeiter verantwortlich zu handeln.

 Um dies möglichst im Keim zu verhindern, gibt es jetzt eine neue Initiative: Das Projekt „PsyGa“ – Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt -, das vom BKK  Dachverband geleitet wird. Da die Verantwortung für die eigene psychische Gesundheit und die der Mitarbeiter bei den Führungskräften liegt, bündelt diese Initiative Wissen und Empfehlungen zum Thema Stressbewältigung auf ihren Internetseiten.  

Pdfs zu unterschiedlichsten Fragen – Selbstmanagement, work-life-balance, Umgang mit Konflikten – sind hier abrufbar.

Frisch gefilmt, Ihr Frankfurter Coach

 

„… den Ficus, können wir den mal raus auf den Balkon stellen,“ fragt der Kameramann und tut’s schon, während der Tonmensch die Stirn runzelt, weil „irgendwas raschelt,“ und die Journalistin nach einer geeigneten Reflektionsfläche sucht, um den Übergang von der glitzernden Geschäftswelt in meine Beratungspraxis zu bebildern.

So geht das, wenn man als Coach Protagonistin eines hr-Beitrags wird,  mit einem blauen hr-Mobil durch Frankfurt kurvt, und schließlich auch noch beim Spazier-Coaching am Mainufer gefilmt wird.

Zu sehen ist das Werk hier : Unter den Videos von „Hauptsache Kultur“ hat der Beitrag den Titel: „12.4.1012: Ein Dokumentrarfilm seziert das moderne Arbeitsleben“. Thema ist der wirklich sehenswerte Dokumentarfilm von Carmen Losmann „work hard, play hard“.  Der Ficus ist übrigens wieder heil und unbeschadet in meinen Beratungsraum zurück gehievt worden…

Frühlingsgefühle

Die Vöglein zwitschern, die Knospen sprießen,  der Frühling ist da! 

Wer jetzt nicht drauf kommt, dass es außer Bilanzen, Präsentationen und Projekten noch andere (lebens-)wichtige  Inhalte gibt, dem sei mit diesem Klassiker von Eartha Kitt als Zaunpfahl gewunken:

Birds do it

Bees do it

Even educated fleas do it

Let’s do it

Let’s fall in love

 

In Spain, the best upper sets do it

Lithuanians and Letts do it

Let’s do it

Let’s fall in love

 

The Dutch in ol Amsterdam do it

No to mention the Finns

Folks in Siam do it

Think of Siamese twins

Some Argentines, without means, do it

People say in Boston, even beans do it

Let’s do it

Let’s fall in love

 […]

 

Mit besten Wünschen für Ihre Frühlingsgefühle,  Ihr Frankfurter Coach Wiebke Sponagel

Spazier-Coaching – nachgefragt.

 

Wie läuft es eigentlich, Ihr Spazier-Coaching, fragte mich neulich eine Klientin.

Gut läuft’s, antwortete ich, im wahrsten Sinne des Wortes.

Offenbar habe ich mit meinem neuen Angebot „Spazier-Coaching“ den Nerv der Zeit getroffen – es ist gut nachgefragt.  Aber nicht nur die Nachfrage, auch die Resultate zeigen, dass das Entwickeln von Lösungen im Gehen eine gute Alternative ist, bei der man zu überraschenden Ergebnissen kommen kann. Einer meiner Spazier-Klienten zog folgendes Fazit: „Kaum zu glauben, auf was man alles kommt, beim Gehen. Man ist ja sonst manchmal richtig in einer Denk-Blockade…“

Vieles ist anders als sonst. Schon allein das Nebeneinanderher-Schreiten verändert den Blickwinkel auf die Dinge. Man ist wirklich und tatsächlich gemeinsam unterwegs, erlebt sich auch eher als Teil des Ganzen. Auch Ablenkungen – Geräusche, der Hund, der angeblich „nur spielen“ will – gehören dazu, solange man den Weg zurück zum Thema findet. Und ganz nebenbei tut man etwas für seine Gesundheit – denn der Mensch ist zum Gehen gemacht, nicht zum Sitzen.

Lesen Sie dazu auch in  der neuen managerSeminare unter dem Titel „Reflexion im Schritttempo“ http://www.managerseminare.de/ePaperTeaser