Karriereberatung – brauche ich sowas?

Gegenfrage: Was passiert, wenn man die „Karriere“, im ursprünglichen Sinn „Rennbahn oder auch Wagen/Karre“, frei und unkontrolliert laufen lässt?
Vielleicht läuft sie gut, vielleicht auch nicht. In Deutschland bekommen Autos vermutlich mehr regelmäßige Aufmerksamkeit als die Steuerung der beruflichen Laufbahn. Eine gelegentliche berufliche Zwischenbilanz kann also nicht schaden.
Hier ein paar weitere Gedanken zum Thema:

Karriere möchte ich eigentlich gar keine machen. Ich bin zufrieden als Fachkraft. Dann brauche ich sowas doch nicht, oder?

• Komisch, dass „Karriere“ in D teils so einen faden Beigeschmack hat. Das kommt wohl von dem Begriff „Karrierist“, der negativ besetzt ist. Dabei geht es bei Karriereberatung ja darum, berufliche Ziele zu erreichen. Das kann auch heißen, als Fachkraft stetig am Ball zu bleiben. Den einen Job fürs Leben gibt es bekanntlich nicht mehr. Durchschnittlich verweilt man in einem Unternehmen nur noch 3,7 Jahre. Danach kommt wieder ein kleiner persönlicher Neuanfang, der viel Professionalität verlangt: Überzeugende Bewerbungsunterlagen, einen guter Auftritt beim potentiellen neuen Arbeitgeber, eine kluge Steuerung der Probezeit. Es schadet also nicht, die eigene „employability“ auch unter dem Aspekt von passenden Weiterbildungen gelegentlich zu reflektieren.

Wo kann Karriereberatung sonst hoch helfen?

• Karriereberatung hat einen Horizont von ca. 3-5 Jahren, Coaching greift weiter. Wenn es also darum geht, kurz-, und mittelfristige Ziele zu erreichen, ist Karriereberatung genau richtig.
• Sie kann helfen, Ihnen den Rücken zu stärken, Ihre Verhandlungskompetenz zu unterstützen. Auch wenn es noch Gewerkschaften gibt: Ihren Arbeitsvertrag und die Konditionen verhandeln Sie direkt und alleine. Genauso ist es bei Zielgesprächen: Auch da kann es helfen, Verhandlungstechniken zu kennen.
• Apropos Verhandlungstechniken: Wo Ressourcen knapp sind, wird gekämpft: Um Verantwortlichkeiten (oder keine), um Entlastung, um Anerkennung. Das Berufsleben ist ein Haifischbecken – auch im Umgang mit Konflikten bietet Karriereberatung ganz individuell Unterstützung.

Wenn es also darum geht, Sie für ein ständig wechselndes berufliches Umfeld zu stärken und Ihre Professionalität zu unterstützen, sind Sie beim Karriereberater ganz richtig.

… es raubt mir den Schlaf! Konflikte bei der Arbeit

„Ich konnte einfach nicht einschlafen. Immer wieder sah ich diese Situation vor mir, als der Kollege mir Inkompetenz vorwarf und ich vor allen saublöd da stand. Danach fielen mir tausend Sachen ein, die ich hätte sagen können. Aber in dem Moment selbst war ich einfach nur platt und sprachlos.“

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Coach oder Couch? Welche Unterstützung brauche ich?

„Vielleicht bin ich gar nicht richtig bei Ihnen …“ sagt die Stimme am Telefon. Es geht um die Abgrenzung zwischen Coaching und Therapie. In der Tat habe ich schon manche Interessenten in therapeutische Behandlung geschickt. Was unterscheidet Therapie und Coaching?

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Mobbing durch den Chef: Bossing

 

In Deutschland ist „bossing“ eine eher selten gebrauchte Vokabel, bei unseren Schweizer Nachbarn scheint sie laut Internetrecherche bekannter zu sein. Was nicht heißen soll, dass es das Phänomen hierzulande nicht gibt.

Worum geht es?

„Bossing“ bezeichnet Mobbing durch den Chef. Ziel der Intrigen von oben ist es, unliebsame Mitarbeiter kostengünstig – durch ihre eigene Kündigung – los zu werden. Da wird mit schmutzigsten Methoden gekämpft: Schikanieren vor anderen, unerfüllbare Aufträge geben, Ausgrenzung, Termindruck steigern, Angst machen… das Repertoire der Menschen, die „am längeren Hebel“ sitzen, ist groß.

Die Frage, die sich Betroffenen stellt, lautet: Stelle ich mich der Konfrontation und dem Nervenkrieg oder ist mir meine Gesundheit und mein langfristiger beruflicher Erfolg wichtiger?

Schwierig, denn wenn die Frage sich stellt, ist man meist schon mittendrin im Gemetzel und hat den klaren Blick längst verloren.

Lassen Sie es nicht so weit kommen – holen Sie sich rechtzeitig Unterstützung.

http://www.managementpraxis.ch/praxistipp_view.cfm?nr=4483

Konflikt mit dem Chef

  

Neues Jahr, alte Sorgen. Ein besonders „beliebtes“ Coachingthema: Konflikte mit dem Vorgesetzten. Gerade auf der mittleren Führungsebene, in den sogenannten Sandwichpositionen, funkt es heftig und nachhaltig. Oder gar nicht, weil der oder die Vorgesetzte Stagnation und „Harmonie“ zum Wahlspruch gemacht hat.

Für die Mitarbeiter beginnt an diesem Punkt eine erfahrungsreiche Zeit des Lavierens und Probierens: Wie komme ich an einen narzisstischen Chef ran, der nur Applaus will und sich um sonst nichts kümmert? Wie gehe ich mit einem Kontrollfreak um, der keinem vertraut und mir zu wenig Spielraum lässt? Was mache ich bei einem entscheidungsmüden Vorgesetzten, der unter Aufschieberitis leidet, aber von oben beste Rückendeckung hat?

Wer allein an diese Fragen rangeht, sieht oft vor lauter Bäumen den Wald nicht. Es braucht etwas Abstand und möglicherweise den Blick von Außen, um da weiter zu kommen und neue Strategien zu finden. Wie coache ich meinen Chef – das lässt sich lernen. Mit einem guten Coach an Ihrer Seite.