Jobwechsel: Wann, wenn nicht jetzt?

Ich bin aus der Übung, sagt mein Gegenüber. Er meint damit nicht etwa seine Fitness oder seine Fremdsprachenkompetenz, nein, er spricht über die Fähigkeit, sich zu bewerben. Relativ lange ist er seinem Unternehmen treu geblieben, und ein möglicher Jobwechsel wäre ungewohntes Neuland. Wie macht man das überhaupt, sich darstellen, sich bewerben?

Beruflich hat sich eine Art Status Quo eingeschlichen: Man weiß, was man gegenseitig hat, aber viel Neues tut sich nicht mehr. Vor diesem Hintergrund will sich mein Klient „doch nochmal nach außen orientieren“. Er tut das mit gemischten Gefühlen – er könnte alt werden in seinem Unternehmen, meint er. Aber genau so fühlt er sich auch – und da kommt der Wechselwunsch ins Spiel. Nochmal etwas Neues wuppen, nochmal eine echte Herausforderung… bei seinen Kompetenzen kein Problem, insbesondere bei der momentanen Lage auf dem Arbeitsmarkt: Große Nachfrage, eher kleines Angebot.

Der Zeitpunkt ist gut – und das mit der Übung im Bewerben, das ist in den Griff zu kriegen. Eigentlich braucht davor niemand mehr Manschetten zu haben – wozu gibt es Coaches und Berater, die genau diesen Prozess zielgerichtet und an individuellen Stärken entlang unterstützen. Das geht vom Dokumenten-Check (Anschreiben und CV) bis zum Training der Vorstellungssituation oder der Vorbereitung auf assessment centres. Es ist eine gute Zeit für den Jobwechsel. Packen Sie’s an – wann, wenn nicht jetzt?

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