Jobwechsel – heute, morgen oder gar nicht?

Es knirscht im Getriebe – der Job läuft nicht mehr rund. Seit der Umstrukturierung sind neue Vorgesetzte oder andere Kollegen da, die Aufgaben sind anspruchsvoller geworden, aber das Gehalt ist gleich geblieben. So oder ähnlich erleben das viele Angestellte in D – je nach Statistik sind bis zu 60 oder 70 Prozent der Befragten unzufrieden mit ihrem Job. Den Jobwechsel wagen sie allerdings meist erst nach längerem Zögern. Spätestens, wenn das Aufstehen morgens zur Qual wird, sollte man sich fragen, wie lange das so noch gehen soll.


Es stimmt natürlich: Wer in einem System drin ist, dem fällt ein objektiver Blick auf die Situation schwer. Und klar, was sich mal zum Schlechteren verändert hat, könnte sich auch wieder zum Guten wenden. Nur, wie lange dauert das? Und von welchen Faktoren hängt das ab?

Wer mit solchen Gedanken seinen Job betrachtet und die Entscheidung „bleiben oder gehen“ schwierig findet, dem nutzt ein neutraler Sparringpartner von Außen. Es hilft oft schon, die richtigen Fragen zu hören, den Blickwinkel etwas zu weiten, die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu betrachten und eventuell während dem „Bleiben“ zu verbessern. Jenseits des Machens und Tuns mal kurz Innehalten und Nachdenken, das sollte man sich ab und zu mal „gönnen“.