Enttäuschung für Bewerber: Das Versprochene war ein Versprecher

 

Ein Kurswechsel im Leben ist immer eine Herausforderung. Allerhand Neues und Unbekanntes wartet auf einen: Schon allein, die passenden Jobanzeigen zu finden, den richtigen Ton in der Bewerbung anzuschlagen, Ausdauer zu zeigen, wenn Absagen kommen, ist schwierig.

Häufig aber machen Bewerber zu alledem eine besonders ärgerliche Erfahrung; Es werden Zusagen gemacht, die nicht eingehalten werden.  Eine telefonische Einladung zum zweiten Vorstellungsgespräch, zum Beispiel. Und einen Tag später liegt die schriftliche Absage im Briefkasten. Oder ein Firmenwagen wird zugesagt, bei Stellenantritt aber ist plötzlich kein Budget mehr dafür da. Oder ein bestimmter Ansprechpartner für die Einarbeitung, der beim Jobantritt nicht mehr im Unternehmen ist. Oder, oder, oder…

Bei manchen dieser Zusagen hört man dann, dumm gelaufen, das war ein Missverständnis. Damit ist die Verantwortung geschickt auf den Zuhörer, also auf den „Neuen“ abgewälzt. Nachdem ich immer wieder von meinen Klienten davon höre, muss ich schließen, dass nicht nur unprofessionelles Verhalten, sondern oft auch Kalkül dahinter steckt. Ist der Bewerber erst mal geködert, stellt sich das Versprochene als Versprecher heraus. Eine rechtliche Handhabe hat der Neuzugang in den seltensten Fällen . Vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen entstehen unter solchen Vorzeichen nicht. Aber wer so handelt, legt darauf auch keinen gesteigerten Wert…

Lassen Sie daher gemachte Zusagen im Vertrag festhalten, empfiehlt Ihnen Ihr Frankfurter Coach Wiebke Sponagel.

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