Coach, Karriereberaterin, oder was…?

„Wie soll ich Sie nennen, Frau Sponagel,“ lautete die erste Frage der Journalistin. Dazu gab sie mir die Auswahl oben, und fügte nach kurzem Zögern hinzu„… oder doch lieber `Burnout-Coach‘?“ Meine Antwort, dass beide Bezeichnungen okay sind, nur die letzte nicht, kam nicht gut an. Geht gar nicht, sowas. Wir hätten das gern auf den Punkt gebracht. Eindeutig statt mehrdeutig.
Ich beginne also, zu erklären, was der Unterschied zwischen Coaching und Karriereberatung ist. Sage, dass ich beides kann. Bemerke, dass manchmal auch eine – gut abgegrenzte – Kombination von beidem hilfreich ist. Betone, dass der Begriff „Downshifting-Coach“ kaum zutrifft, weil nur ca. ein Viertel meiner Klienten dieses Anliegen mitbringt. „Aber Sie haben doch darüber zwei Bücher publiziert…?!“ Stimmt. Das Schweigen in der Leitung signalisiert: Na bitte – es bleibt beim Etikett „Downshifting-Coach“.


Ich erkläre noch, dass „Burnout-Coaching“ eine Paradoxie in sich ist, wenn „Coaching“ richtig verstanden wird: Coaching-Klienten sind noch handlungsfähig, brauchen einen geladenen Akku, um die mit dem Coach angestrebte Kursänderung selbst zu steuern. Wenn kurierte Burnout-Patienten nach erfolgter Therapie zum Coach kommen, um neue Perspektiven zu erarbeiten, sei dagegen freilich nichts zu sagen…
Es schweigt wieder am anderen Ende. Doch dann wird der vorbereitete Fragen-Katalog routiniert abgespult, man bedankt sich für das interessante Gespräch. Bin mal gespannt, ob ich in dem Artikel als „Burnout-Beraterin“ firmiere…

Falls Sie der Unterschied zwischen Coaching und Beratung interessiert, hier mehr dazu.

…oder falls Sie Informationen zum Thema „Burnout“ brauchen….

Oder falls Sie wissen wollen, worum es im Coaching mit dem Ziel „Downshifting“ geht…

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