Berufliche Zwischenbilanz: Fragen, die Sie sich stellen sollten

Fürs Auto gibt es regelmäßige Wartungsintervalle, für die Zahnhygiene auch. Beide Checks liefern ihren nachvollziehbaren Nutzen – und wenn er nur im Wiederverkaufswert und im Bonusheftchen abzulesen ist. Aber wie steht es mit unsrer körperlichen und seelischen Gesundheit? – Dafür fehlen die vordefinierten Intervalle und Bonusheftchen. Keine „Anreize“ also – und so vieles in unserem Leben funktioniert nur über solche Anreize von außen.


Mit der beruflichen Zwischenbilanz ist das genauso. Kein Check-Heft für die Fragen, wo bin ich gerade und wo will ich noch hin. Man macht irgendwie weiter wie bisher, das Rad der beruflichen Beanspruchung dreht sich ohnehin immer schneller und im Privatleben will man nicht mehr daran denken.
Ein Zwischencheck der eigenen beruflichen Entwicklung ist also weder institutionalisiert noch formalisiert – jeder trägt dafür selbst die Verantwortung. Rückblickend bedauern manche Menschen, sich nicht früher in beruflicher Selbstreflexion geübt zu haben. Dabei ist es dafür eigentlich nie zu spät – hier ein paar Beispielfragen für Sie:

• Bekommen Sie genügend Anerkennung im Beruf?
• Haben Sie noch Spaß und Erfolg bei dem, was Sie tun?
• Finden Sie manchmal, dass Sie „im falschen Film“ sind?
• Sind die Aufgaben und Verantwortlichkeiten bei Ihrem Job klar?
• Sind Sie unter-, oder überfordert?
• Führt Ihr Job zu gesundheitlichen Problemen?
• Sind Sie mit den Abläufen/Entscheidungen in Ihrem Unternehmen zufrieden?
• Hätten Sie gern mehr Gestaltungs-, und Einflussmöglichkeiten?
• Bietet Ihr Arbeitgeber Ihnen geeignete Entwicklungsmöglichkeiten?
• Haben Sie innerlich gekündigt?
• Können Sie nachts mitunter nicht „abschalten“?
• Würden Sie gern mehr selbst gestaltete Zeit haben?
• Hätten Sie gern einen Job haben, der besser zu Ihnen passt?
• Wollen Sie persönlich wachsen und mehr über sich erfahren?

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