Alles auf Autopilot – aber wohin geht die Reise?

Der Jahreswechsel ist um, der Alltag hat uns wieder – alles ist wie immer. Man werkelt jeden Tag so vor sich hin, die Zeit fliegt. Das Meiste läuft „auf Autopilot“ – mechanisch, nebenher, weil es Energie spart. Denn Zeit und Energie zu sparen, „es bequem zu haben“, das ist eine „Top Prio“, der sich alles andere unterzuordnen hat. Da passt Nachdenken, sich selbst und die eigene Situation von außen betrachten, eher nicht ins Konzept. Ist unbequem. Und nachdem es zu einem Gesellschaftsspiel geworden ist, zu meinen, „nicht ich, die anderen sind schuld“, im Straßenverkehr etwa, fällt das auch gar nicht auf. Verantwortung übernehmen, das scheint für eine Generation Autopilot uncool. Regelbruch ist chic geworden, „me first“. Die „Verrohung der Gesellschaft“ wird beklagt, aber schulterzuckend hingenommen – wer am Prinzip der Gegenseitigkeit festhält, gilt als Dino.

Trotzdem: Es hält sich das Gerücht, dass Nachdenken, Selbstreflexion und Bespiegelung aus unterschiedlichen Perspektiven bisweilen gut tut. Sich selbst mal einen STOP verordnen, die berufliche und private Situation von oben betrachten, schauen, wo man ist und wo man hin will. Nicht allein, sondern mit einem freundlich fördernden und fordernden Gegenüber. Coaching nennt man das. Ist gut verträglich und, für nicht ferngesteuerte Lemminge, absolut wohltuend. Auf zu Ihren Zielen, selbst gesteuert – alles Gute für 2018!

 

 

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